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Schützenhof-erweiterung : Hotel Wittensee – barrierefrei in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit dem Neubau modernisiert und erweitert Familie Schmidt ihren Betrieb / Eröffnung zu Ostern geplant

Pläne für eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung des Schützenhofs gibt es schon seit vielen Jahren, sagt Geschäftsführerin Wiebke Schmidt. Doch erst jetzt kann das Bauvorhaben endlich umgesetzt werden, nachdem sich die Planungen für einen Neubau auf der gegegenüberliegenden Straßenseite zerschlagen haben (wir berichteten). 1,5 bis 1,8 Millionen Euro investiert die Familie Schmidt in einen Erweiterungsanbau des Hotel- und Gaststättenbetriebes. Zu Ostern soll der Neubau „Hotel Wittensee“ eröffnet werden. Das Richtfest ist in etwa zwei Wochen vorgesehen. Das Gebäude schließt unmittelbar an das 3-Sterne-Superior-Hotel Schützenhof an. Neben einem freundlichen Empfangsbereich mit Rezeption entstehen in dem Neubau auch sieben neue Zimmer und einen Tagungsraum für Seminargäste. Im Keller werden Lager, die Technik und Wirtschaftsräume untergebracht.

Die sieben Zimmer sind barrierefrei, ein Zimmer ist davon speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert. „Das Zimmer ist im kommenden Jahr schon für zwei Wochen vermietet“, sagt Bernd Schmidt.

Mit dem Neubau, den die Gettorfer Firma Jöhnk mit Firmen überwiegend aus der Region errichtet, verfügt der Schützenhof dann über 75 Zimmer. Im Erdgeschoss und im ersten Stock sind es jeweils rund 220 Quadratmeter. „Der Neubau wird das Schlüsselgebäude des Schützenhofes“, betont Bauherrin Wiebke Schmidt. Über einen Fahrstuhl werden sowohl die Zimmer des Hotels Wittensee als auch des Schützenhofes sowie die drei dahinter liegenden Gästehäuser ebenerdig erreichbar sein. Denn hier bestand dringender Nachholbedarf. „Bei Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollatoren mussten wir immer Kompromisse eingehen“, sagt Bernd Schmidt. Die Gästehäuser waren nur über Umwege barrierefrei zu erreichen, der Schützenhof selbst nur über die Hintertür. „Es fehlt einfach der Aufzug“, betont Wiebke Schmidt. Das hätten auch Rückmeldungen von Gästen eindeutig bestätigt. Der Fahrstuhl bringt die Gäste dann über einen Verbindungsgang in die Zimmer des Hotels.

Auch das Personal wird es künftig leichter haben. Die Wäsche aus den Zimmern muss dann nicht mehr mühselig über Treppen in den Keller zum Waschen getragen werden, sondern kann per Lift in die neuen Waschräume befördert werden.

Um den Erweiterungsbau realisieren zu können, musste zuvor ein großer Erdhügel auf der Fläche abgetragen werden, auch einige Bäume wurden entfernt – Kastanien, die bereits von der Miniermotte geschädigt waren. Der Schießstand auf dem Grundstück wird durch den Neubau nicht beeinflusst.

Wiebke und Bernd Schmidt führen das 1894 gegründete Familienunternehmen jetzt in fünfter Generation. „Um als Hotel weiterhin attraktiv zu bleiben, muss regelmäßig investiert werden“, betont die Chefin.

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erstellt am 23.Okt.2014 | 07:16 Uhr

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