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Kino : „Hoffnungsschimmer“ für das Projekt Sky-Kino

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Unternehmen Coop hält an seinen Plänen für einen Neubau mit Kinoetage auf dem Skymarkt fest und hat einen Antrag für einen B-Plan gestellt.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 06:12 Uhr

Eckernförde | Das Kino-Projekt Sky in der Gartenstraße scheint bei Coop und Rewe konzernintern einen großen Schritt weitergekommen zu sein. Bürgermeister Jörg Sibbel gab gestern in der Ratsversammlung bekannt, dass sich Vertreter der Coop nach den Fusionsverhandlungen mit Rewe mit ihrem Eckernförder Architekten Stefan Rimpf am 1. Februar im Rathaus über die weiteren Schritte unterhalten hätten. Sibbel machte „positive Signale“ aus, dass das Projekt realisiert wird. Der für das Immobiliengeschäft zuständige Coop-Geschäftsführer Dierk Berner habe betont, dass Coop nach wie vor großes Interesse daran habe, den Sky-Markt durch einen Neubau mit Kinoetage zu ersetzen. Geplant seien sechs Kinosäle mit rund 700 Plätzen, sagte der Bürgermeister. Ganz aktuell sei gestern auch von der Coop der Antrag für einen Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan eingegangen, durch den die Realisierungsabsichten untermauert werden.

Die Anlieferung des Sky-Markts in der Innenstadt solle anders als bisher über die Reeperbahn erfolgen. Von dort solle es auch eine Zufahrt zur Tiefgarage mit 50 bis 60 Kundenstellplätzen geben. Den aktuellen Planungsstand werde Coop im öffentlichen Teil der Bauausschusssitzung am 22. März im Ratshaus vorstellen, sagte Sibbel, der von einem „Hoffnungsschimmer“ in der leidigen Kino-Frage sprach. B-Planverfahren dauerten in der Regel ein Jahr, so dass frühestens Anfang 2018 mit einem Baubeginn zu rechnen sei.

Wie zu erfahren war, soll sich auch Coop-Fusionspartner Rewe mit den Entwicklungsplänen in Eckernförde einverstanden erklärt haben, so dass die Umsetzung nun konkret angegangen werden soll. Mit Stefan Rimpf steht dem Handelsunternehmen ein erfahrener Architekt zur Seite, der die Eckernförder Gegebenheiten bestens kennt und entsprechende Lösung en entwickeln wird. Die benachbarten Wohnhäuser an der Reeperbahn gehören ebenfalls Coop, deren Obergeschosse nicht – wie ursprünglich geplant –, in die Kinoetage integriert werden, sagte Rimpf auf Anfrage. Auch das Gebäude direkt neben dem Sky-Markt, in dem sich unter anderem ein Sonnenstudio befindet, solle nicht mehr als Kinozugang und Foyer genutzt werden und in seiner jetzigen Funktion erhalten bleiben. Der Zugang zum Kino und zum Markt solle nach derzeitigem Planungsstand über einen teilbaren, großen Windfang erfolgen. Der Sky-Markt solle um etwa 300 Quadratmeter Verkaufsfläche auf 1500 bis 1600 Quadratmeter vergrößert werden, wobei im Wesentlichen vorhandene Nebengebäude mitgenutzt werden sollen. Die Gebäudebreite bleibe erhalten, nach hinten raus werde das neue Gebäude verlängert und erhält eine Zufahrt zur Tiefgarage. Das Parkdeck solle abgerissen werden.

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