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Sporthallensanierung : Hoffnung auf Förderzuschüsse

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeinde Rieseby hofft auf Förderzuschüsse bei der energetischen Sanierung der Sporthalle. Ein Architekturbüro soll ein Planungskonzept erstellen. Die Zeit drängt, ab 15. Januar werden die Fördermittel über den Kreis nach Antragseingang vergeben.

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erstellt am 12.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an der Sporthalle Rieseby an. Von einem Investitionsstau sprach Heino Stüve (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses, als er der Gemeindevertretung Dienstagabend die lange Liste der festgestellten Schäden vorstellte. Neben zahlreichen Arbeiten an den Sanitäranlagen und der Gebäude Be- und Entlüftung sind es vor allem auch energetische Arbeiten wie Gebäudedämmung, Fenster und Heiztechnik, die modernisiert werden müssen. Für einen Überblick der Gesamtkosten und um auch ein Sanierungskonzept an die Hand zu bekommen, beschloss die Vertretung unter Leitung von Bürgermeister Jens Kolls (SPD) einstimmig, einen Architekten einschließlich Planer für Haustechnik mit der Grundlagenermittlung und Vorplanung zu beauftragen. Es wird mit Kosten von 12 500 Euro gerechnet. Über Kosten der Sanierung wurde bislang nicht gesprochen, aber es bestehe die Möglichkeit, dass Rieseby aus einem Förderprogramm des Bundes über den Kreis Zuschüsse für energetische Sanierungen bekommen könnte. Das Geld, es stehen kreisweit 800 000 Euro für Kindertagesstätten und 200 000 Euro für Schulen zur Verfügung, werden ab dem 15. Januar nach Eingang der Anträge vergeben so Kolls. Die Gemeindevertretung beschloss, dass das zu beauftragende Planungsbüro für das Sanierungskonzept entsprechend den Förderrichtlinien arbeiten soll. Wann und wie saniert werden soll, wird erneut beraten, wenn Ergebnisse vorliegen.

Eine Begehung des Kreises in der gemeindlichen Kindertagesstäte Schleikinder hat ergeben, dass die derzeitige Ausstattung mit WC`s und Waschbecken für die Betriebserlaubnis ausreicht, berichtete Bürgermeister Kolls.


Betriebserlaubnis für Schleikita sicher


Allerdings empfahl die Aufsichtsbehörde, die Ausstattung dennoch zu modernisieren und zu erweitern. Dem stimmte Frank Dreves (WGR) eindringlich zu, denn die Bedingungen besonders für die Mitarbeiter seien nicht ausreichend. Seine Fraktion sehe daher zügigen Handlungsbedarf, da auch die Mitarbeiter nach Rücksprache diesen Bedarf genannt hatten. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, die Grundlagenermittlung und Vorplanung durch ein Fachbüro vornehmen zu lassen. Bei der Planung soll die Ausstattung U3-fähig gewählt werden, für den Fall, dass man in ein paar Jahren die Einrichtung für U3-Kinder öffnet, so Kolls. Ergebnisse werden möglichst im nächsten Bauausschuss vorgestellt.

Bei zwei Neinstimmen beschloss die Vertretung, einen Versuch mit Schneefangzäunen im Bereich Sonderby zu starten. Eine mündliche Zusage des Grundeigentümers liege vor, berichtete Heino Stüve. Damit folgte man einem Antrag von SSW und Grünen, die dies auf Anregung eines Bürgers aufgegriffen hatten. In nicht-öffentlicher Sitzung wurde der Kauf von 500 Meter Schneefangzaun für 5800 Euro mehrheitlich beschlossen, berichtete Kolls. Der Kauf wird erst erfolgen, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des Grundeigentümers zur Aufstellung vorliegt.

Mit 1700 Euro wird nach Mehrheitsbeschluss der Gemeindevertretung die dänische Schule Rieseby für die Nachmittagsbetreuung von zehn Kindern aus Rieseby im Schuljahr 2013/2014 bezuschusst. Eine von Dreves vorgestellte Berechnung, die insgesamt 170 Euro Zuschuss vorsah, wobei die WGR die genauen Kosten ermittelt hatte, fand keine Zustimmung. „Der Antrag zielte auf eine Gleichstellung ab“, so Dreves, der gehofft hatte, dass das Amt die Berechnung der Vergleichskosten für die Nachmittagsbetreuung in der Schleischule ermitteln würde. Das sei allerdings nicht möglich gewesen, da ihm Abschreibungskosten, Verzinsung und Raumkosten fehlten, erklärte Christoph Stöcks vom Amt. Er stellte fest, dass der bisher an die dänische Schule gezahlte Zuschuss politisch entschieden wurde.

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