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Eckernförder Zeitung

19. September 2017 | 17:30 Uhr

Höhere Beiträge für Krusendorfer Kita-Eltern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Schwedecker Gemeindevertretung stimmt geschlossen für eine zusätzliche Planstelle mit 20 Wochenstunden. Aber nur unter der Voraussetzung, dass die Elternbeteiligung von 21 auf 30 Prozent steigen.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2014 | 06:27 Uhr

Die Eltern der evangelischen Kindertagesstätte müssen ab 1. August mit einer kräftigen Erhöhung der Gebühren rechnen. Auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, die Elternbeiträge von bisher 21 auf 30 Prozent zu erhöhen. Das ist die Voraussetzung für die Bewilligung einer zusätzlichen Planstelle mit einer Kapazität von 20 Wochenstunden. Beantragt hatte die Kita eine 30 Stunden-Stelle.

In einem äußerst zügigen Tempo leitete Bürgermeister Gustav Otto Jonas (SPD) die Sitzung in Binges Gasthof. Durchgewunken wurde der Antrag der Kita auf Verlängerung der Öffnungszeit. Eltern können ihre Kinder dann bereits um 7 Uhr (bisher 7.30 Uhr) bringen und um 14 Uhr (bisher 13.30 Uhr) abholen. Zugestimmt wurde auch der Erhöhung der Wochenstunden von 32,5 auf 37 Stunden für eine Erzieherin und von 35 auf 39 Stunden für eine sozialpädagogische Assistentin. Raum für Gesprächsbedarf beim Antrag auf die 30 Wochenstunden-Stelle ließ Jonas nicht recht aufkommen. Einzig Michael Kreuzer (UBS) fragte nach. Er wollte zumindest die Mehrkosten für die Gemeinde wissen. Die 20 Stunden-Stelle bedeutet Zusatzkosten für Schwedeneck in Höhe von 1500 Euro im Jahr, die 30 Stunden-Stelle 9760 Euro im Jahr. Angesichts der finanziellen Lage sehe sich das Gremium gezwungen, so zu entscheiden, merkten sowohl der Bürgermeister als auch der Finanzausschussvorsitzende Sönke-Peter Paulsen (CDU) an. „Müt wi wohl“, so Kreuzers Kommentar zur Ablehnung der 30 Stunden-Stelle.

Zwar habe sie aufgrund der kommunalen Finanzen Verständnis, kommentierte die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Karin Mordhorst, aber der „Beschluss ist nicht unbedingt auf echte Realitäten bezogen.“ Die 14,5 Stunden, die jetzt in der Auflistung fehlten, würden so kaum aufgefangen. Denn über Leitungsstunden verfüge Leiterin Janka Derlin bislang nicht. Probleme könne es auch in der Bring- und Abholzeit geben. Aber Karin Mordhorst geht es positiv an: „Wir stellen erst einmal eine 20 Stunden-Kraft ein und sehen, wie es läuft.“ Nach Ostern will sie einen Elternabend und eine Beiratssitzung einberufen, um den Umfang der Erhöhung zu erläutern.

 

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