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Sport und Spass : Hochleistungssport am vollen Strand

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

2. Dirty Coast–Lauf mit 500 Sportlern: Strecken über 8 und 14 Kilometern gespickt mit Hindernissen / Teilnehmer loben „perfekte Organisation“

Eckernförde | „Dirty Coast!“ Mit diesem Schlachtruf auf den Lippen machten sich gestern bei hochsommerlichen Temperaturen 500 Hindernisläufer auf die 8 und 14 Kilometer lange Strecke bis zum Südstrand und Kiekut und wieder zurück. 21 Hindernisse waren dabei auf der Langstrecke zu absolvieren, die acht Kilometer waren mit 18 Hindernissen gespickt.

„Die Hitze ist ein weiteres Hindernis“, sagte Hanns Ley. Der 31-jährige Tischler aus Eckernförde hatte zusammen mit seinem Bruder Paul (26, Zimmermann) die Hindernisse gebaut. Drei Wochen lang haben sie am Südstrand übernachtet und mit weiteren Helfern vom Hafen bis Kiekut gearbeitet, um den Sportlern anspruchsvolle, abwechslungsreiche und vor allem sichere Hindernisse zu präsentieren. Und das ist den beiden vollauf gelungen. Vor allem das imposante Doppelhindernis „Palettenmonster“ am Südstrand und die „Hange Ley“ mit einem 1,40 Meter tiefen Wasserbecken unter den Seilen und Ringen auf der Zielgeraden vor dem Ostsee Info-Center waren meisterlich gebaut und forderten den Sportlern alles ab. Aber sie waren trotz aller Herausforderung so konstruiert, dass die Sportler sich zwar mühen mussten, sie aber auch überwinden konnten. Und so war den 500 Athleten ihre Freude trotz aller Anstrengung anzusehen, nicht nur im Ziel.

Jan Wilms, Sicherheitsunternehmer aus Kiel, hatte 68 Helfer im Einsatz und dabei weitgehend auf eigenes Personal zurückgegriffen. Sein 2. Dirty Coast-Lauf entlang des diesmal vollbelegten Eckernförder Strandes war sehr gut vorbereitet, die Läufer lobten durchweg die „super Organisation“, die gelungene Mischung aus attraktiver Laufstrecke und Hindernisparcour, die Vielfalt der Hindernisse und auch die Publikumsunterstützung entlang des prächtig gefüllten Strandes. Zwischen 11 und 12.30 Uhr gab es alle zehn Minuten Gruppenstarts an der Hafenspitze. Die „Heißmacher“ Pierre und Lucas sorgten dafür, dass die Läufer auch richtig erwärmt und gedehnt ins Rennen gingen. Das sowie der offenbar gute Trainingszustand der Aktiven im Verbund mit einer attraktiven Lauf- und Hindernisstrecke und perfekten äußeren Bedingungen ließ am Ende alle erschöpft, aber glücklich und vor allem unverletzt über die imposante Wasserrampe ins Hafenbecken rutschen und danach ihre Getränke und Urkunden in Empfang nehmen.

Unter ihnen Nele und Nina Schnaars aus Fockbek, die als „Ninjas“ unterwegs waren und ihren ersten Dirty Coast voller Begeisterung absolvierten. Lea Prahl (26) aus Oeversee war zusammen mit Janine Bähle (27) aus Viöl nach Eckernförde gekommen: „Der Lauf am Strand war echt cool, die Atmosphäre war super.“ Ruben Berecke (30) war mit Vanessa (34) und André Panizzi (43) am Start. Das Trio aus Kiel lobte den abwechslungsreichen Kurs, die Wasserhindernisse hätten für Abkühlung gesorgt. „Super Organisation“, meinte auch Daniel Doerr (42), ebenfalls aus Kiel. „Perfekte Streckenführung, immer wieder neue Hindernisse, schöne Stimmung.“ Wo man sich umhörte , gab’s Lob für die Veranstaltung. Das freute Jan Wilms, der „sehr zufrieden“ war und seinem Team aus 68 Helfern dankte und nächstes Jahr zum dritten Mal nach Eckernförde kommen möchte.

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erstellt am 10.Jul.2017 | 06:17 Uhr

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