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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 17:59 Uhr

neubaugebiet : Hochbau ab August möglich

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kosel weist ein neues Baugebiet auf dem Gelände der alten Gärtnerei aus. Neben einem gemeindeeigenen Gebäude bietet die 0,5 Hektar große Fläche Platz für vier Einzelhäuser.

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 18:25 Uhr

KOSEL Noch ragen die Stubben der Tannen, die auf dem Gelände der alten Gärtnerei Ende Februar abgeholzt wurden, aus der Erde. Aber wenn alles nach Plan läuft und die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 20. Mai den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan Nr. 15 fasst, könnte mit den Arbeiten am Hochbau bereits ab August begonnen werden.

Im November hat die Gemeinde die rund 0,5 Hektar große Fläche an der Schwansenstraße gekauft. Mit dem Erwerb rückt Kosel der Verwirklichung eines Zieles ein ganzes Stück näher: „Wir wollen ein barrierefreies Haus für unsere Bürger errichten, das im Besitz der Gemeinde bleibt“, erklärt Bürgermeister Hartmut Keinberger. Dieses Gebäude mit drei Wohnungen (zwei mit 80 Quadratmeter Wohnfläche, eine mit 68 Quadratmeter Fläche) soll im rückwärtigen Teil, im Baufeld drei, errichtet werden. Die Baufelder eins (rund 1600 Quadratmeter groß) und zwei (rund 720 Quadratmeter groß) stehen für die Bebauung mit vier Einzelhäusern zur Verfügung.

Die Zufahrt erfolgt über die Straße Breekstücken, die Ausfahrt auf die Straße Schwansenweg über eine Erschließungsstraße im Neubaugebiet. Einige Eckdaten, wie die Festsetzung der Firsthöhe auf 8,50 Meter oder das Verbot glänzender Dachpfannen, stehen bereits. Doch zunächst hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am 7. Mai das Wort. Er spricht auch Empfehlungen hinsichtlich der Wahl der Straßenbeleuchtung, Pflasterung und Parkfläche aus.

Ein Weg am Ende der Fläche kurz vor dem Knick soll die fußläufige Erreichbarkeit des Dorfladens ermöglichen. Der Weg endet auf Höhe des Feuerwehrgerätehauses. Mit dem Erwerb der Fläche habe die Gemeinde sich auch das Verkaufsrecht der einzelnen Grundstücke gesichert, so Keinberger. Man habe dieses keinem fremden Investor überlassen wollen.

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