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Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 16:20 Uhr

Hoch und nass – ein Lauf, der alles fordert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Am 21. Mai findet am Eckernförder Südstrand das Sportereignis „Dirty Coast“ statt / Anmeldungen ab sofort möglich

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 06:27 Uhr

Durch kaltes Ostseewasser laufen, einen engen Tunnel auf dem Bauch rutschend durchqueren, nass und voller Matsche am Strand entlanglaufen, über eine 3,60 Meter hohe Skatebord Halfpipe klettern oder eine aus 5000 Autoreifen bestehende Reifenwüste überwinden – wem ein einfacher Straßenlauf zu langweilig ist, der ist bei dem Lauf „Dirty Coast“ genau richtig. Am Sonnabend, 21. Mai, veranstaltet Jan Wilms gemeinsam mit seinem Team das Event „Dirty Coast“ am Eckernförder Südstrand. Der Hindernislauf der besonderen Art bietet zwei Varianten an: den Beach-Challenge mit einer Strecke von 8000 Metern, auf der es rund 15 Hindernisse zu überwinden gilt, und den Dirty-Challenge, der 14  000 Meter lang ist und für die Teilnehmer rund 30 Hindernisse bereithält.

Jeder, der sich für sportlich und fit hält, kann mitmachen – vorausgesetzt, er ist mindestens 16 Jahre alt. „Ein gewisses Maß an Kraft, Koordination und Geschicklichkeit sind schon erforderlich“, sagt der Organisator Jan Wilms, der gemeinsam mit Christian Schössler und seinem Team den Lauf organisiert. Jedes der Hindernisse wird in Eigenarbeit hergestellt und wenige Tage vorher aufgebaut. Start und Ziel ist am Südstrand. Bis auf 250 Meter Asphalt verläuft die Strecke vom Goosseeauslauf immer am Strand entlang, quert einmal den Kurpark, geht bis zum Hafen und wieder zurück.

„Wir begrüßen es sehr, dass diese Veranstaltung bei uns stattfindet“, erklärt Hans-Peter Möller, Veranstaltungsleiter der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH (ETMG). Denn beim „Dirty Coast“ sind Zuschauer ausdrücklich erwünscht. „Unsere Strandgäste und Hafenbesucher können also hautnah verfolgen, welche Strapazen die Teilnehmer zu bewältigen haben, während sie sich in aller Ruhe sonnen“, sagt Ulrike Dallmann vom Veranstaltungsmangement der Touristik.

Erstmals hat der Event-Architekt Jan Wilms den „Dirty Coast“ im vergangenen Jahr in Kiel-Falckenstein organisiert. Auf der Suche nach einem neuen Austragungsort sei ihm die Stadt Eckernförde sehr entgegengekommen, so Wilms, wofür er sehr dankbar sei. Seit über einem Jahr seien er und sein Team mit der Planung für das Eckernförder Ereignis beschäftigt. Entwickelt haben den „Dirty Coast“ Studenten, selbstständige Unternehmer der Region und Profiläufer. Die Idee stammt aus den USA in Anlehnung an die Militaryausbildung der Marines. Zwar sei auch ein sportlicher Gedanke dabei, so Jan Wilms, aber „der Teamgedanke und der Spaß stehen im Vordergrund. Jeder ist mit Respekt zu behandeln, auch derjenige, der ein Hindernis nicht schafft“, erklärt der 38-Jährige. Für den Beach-Challenge sollten die Teilnehmer ein bis einhalb Stunden einrechnen. Für den Dirty-Challenge sollten rund zwei Stunden eingeplant werden. Wilms und Schössler empfehlen Funktionskleidung, da der Kontakt mit der Ostsee unweigerlich ausbleibt, und Handschuhe. „Wenn man über den Muschelsaum robben muss, kann man sich leicht an den Händen verletzen“, verrät Christian Schössler, der wie Wilms nach dem Aufbau die Hindernisse selbst ausprobiert. Wer erfolgreich ein Hindernis bewältigt hat, bekommt einen Stempel. Auf eine Zeitnahme wird verzichtet – allein das Ankommen zählt.

Start ist am 21. Mai um 11 Uhr. Für ausreichend Parkplätze am Südstrand selbst, an der nur wenige Meter entfernten WTD 71 oder bei Kiekut ist gesorgt.Bereits am Vortag, Freitag, 20. Mai, laden die Veranstalter zu einer Nudelparty am Südstrand ein. Auch die Strecke kann an dem Tag ab 15 Uhr besichtigt werden. Auch die Startnummer können am Freitag bereits abgeholt werden, die Teilnahme ist kostenpflichtig. Die Gewinner der Plätze 1 bis 7 dürfen sich auf Preise freuen. Hauptpreis ist eine Uhr im Wert von 500 Euro. Jeder, der das Ziel erreicht, bekommt am Ende ein „Finnisher-Shirt“.

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Informationen und Anmeldung unter

www.dirtycoast.de

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