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Hillers und Grote setzen auf baldiges Ende der kinolosen Zeit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 04.Sep.2013 | 05:38 Uhr

An den Beratungen zum Kino-Standort (siehe Bericht) am Montagabend im Bauausschuss nahm auch der Vorsitzende des Green-Screen-Fördervereins, Jochen Hillers, in seiner Eigenschaft als bürgerliches Ausschussmitglied der CDU teil. Er sagte, es müsse Schluss sein, Hürden aufzubauen. Ein Kino sei für Eckernförde „immens wichtig“ und müsse schnell auf den Weg gebracht werden. Die drei Jahre Planungs- und Bauzeit gingen bereits „über das Maß dessen hinaus“, was die ehrenamtlichen Helfer über zusätzlichen Einsatz für die Herrichtung der provisorischen Kinosäle leisten könnten.

Jochen Hillers und Festivalleiter Gerald Grote betonten darüber hinaus in einer Pressemitteilung, dass sie große Zustimmung für ihr Kinokonzept in der Willers-Jessen-Schule erhalten hätten. „Jetzt müssen wir mit Traurigkeit zur Kenntnis nehmen, dass eine Realisierung unseres Traumes schon aus verfahrensrechtlicher Sicht nicht möglich ist.“ Die Stadtverwaltung und die CDU-Fraktion hätten sich insbesondere in den letzten Monaten bemüht, eine Lösung zur Überwindung der hohen rechtlichen Hürden der Gemeindeordnung und der Beihilfenverfahrensverordnung zu finden. „Mit dem ernüchternden Ergebnis, dass es der Gemeinde nicht erlaubt ist, sich an der Errichtung eines kommerziellen Kinos zu beteiligen.“ Nur ein privater Investor und Betreiber, ein Bürgerfonds oder eine Betreibergesellschaft könnten dieses Hindernis noch umgehen.

Hillers und Grote dankten allen Beteiligten und Fördern für die entgegengebrachte unentgeltliche Hilfe in den Phasen der Projekt-Präsentation. „Ganz besonders gefreut hat uns die engagierte Unterstützung seitens der vielen Eckernförder Bürgerinnen und Bürger; dieser Rückhalt hat uns die Kraft gegeben, um immer wieder neue Anläufe für ein Kino in der Willers-Jessen-Schule zu unternehmen.“ Nun liege es an den Mitgliedern der Ratsversammlung, sich für einen der Alternativstandorte zu entscheiden und der Verwaltung den Auftrag zu geben, „diese Entscheidung kraftvoll und konsequent umzusetzen. Die filmbegeisterten Menschen in Eckernförde und im Umland, aber auch die große Zahl der Gäste, möchten, dass die seit mehr als 16 Monate währende kinolose Zeit endlich beendet wird.“ Für den künftigen Bestand des Internationalen Naturfilmfestivals Green Screen sei ein Kino unabdingbar.

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