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3. Handball-Liga : Heute letztes Gümmer-Gastspiel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag will nach über zwei Monaten ohne Heimsieg wieder in eigener Halle jubeln dürfen. Heute um 17 Uhr ist der Berliner TSC zu Gast.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Nach drei Heimniederlagen in Folge gegen drei Topteams soll endlich mal wieder ein Sieg her. Die 3. Liga-Handballerinnen des TSV Owschlag lechzen nach dem nächsten doppelten Punktgewinn auf heimischem Parkett. Der letzte liegt schon mehr als zwei Monate zurück (36:19 gegen Altlandsberg). Die Chancen, heute, 17 Uhr, den Tabellenelften Berliner TSC zu schlagen stehen gut.

Der Selbstvertrauen-Akku nach dem Auswärtssieg in Rostock ist voll, auch der Kader füllt sich langsam wieder auf. Zudem gehören die Gäste nicht gerade zu den übermächtigen Mannschaften der Liga – auch wenn sie zuletzt ein 20:20-Unentschieden holten in Frankfurt/Oder. „Wir wollen die Punkte in Owschlag behalten“, macht Trainer Rainer Peetz deutlich, was er von seinen Spielerinnen verlangt.
Sein Team konnte unter der Woche einen Neuzugang offiziell willkommen heißen. Neben der A-Jugendlichen Kira Meenke gehört fortan auch ihre ältere Schwester Hannah Meenke (21) zum Owschlager Kader. Die Linksaußen, die in Peetz’ Augen ebenso im Rückraum spielen kann, wird mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Ihr Stammverein bleibt Oberligist HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Sofern es der Spielplan zulässt, hilft sie beim TSV aus. Peetz: „Mit Hannah plane ich auch für die nächste Saison.“

Da der Coach Rekonvaleszentin Raphaela Steffek erst in der kommenden Woche zurückerwartet, freut er sich über den erneuten Hilfseinsatz von Ines Gümmer. Die Linkshänderin wird nach der Berlin-Partie ihr Teilzeit-Comeback wieder beenden.

Zehn Feldspielerinnen hat Peetz heute zur Verfügung. Eine weitere steht in der Warteschleife. Nina Lyke von Oberligist TSV Altenholz wechselt im Sommer nach Owschlag. Die Rechtshänderin soll den Rückraum des TSV verstärken. Verzichten muss Peetz heute auf Levke Rohwer, die mit Kropp/Tetenhusen im Einsatz ist. Ein Wiedersehen gibt es dagegen mit Nane Sibbersen, die es vor der Saison vom TSV in die Hauptstadt zog.

Die ganze Gleichung hat nur eine Unbekannte. Profitieren die Gäste vom Effekt des Trainerwechsels? TSC-Coach Carlo Gregarek feiert heute seinen Einstand in der Liga, nachdem DDR-Rekordnationalspielerin Kristina Richter die Mannschaft abgeben musste. „Wir wollen versuchen, uns darauf einzustellen“, so Peetz. Springt am Ende ein Sieg heraus, hat der TSV weiter gute Chancen auf den Titel „Best of the rest“ hinter dem Spitzenquartett.

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