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Willkommenskreis : Helfer für Fahrrad-Workshop gesucht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Willkommenskreis sucht aufgrund der großen Nachfrage dringend weitere Helfer für den Fahrrad-Workshop.

Flüchtlinge, die in Höxmark, Karby oder Dörphof untergebracht sind, werden vom Willkommenskreis Höxmark in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Karby betreut. Neben Hilfe und Unterstützung bei Behördengängen, Arztbesuchen und Dingen des täglichen Lebens ist eine der wichtigsten Arbeitsgruppen des Willkommenskreises der Fahrrad-Workshop, der bei den Neuankömmlingen großen Zulauf findet.

Vor nahezu sechs Monaten schraubten, bastelten und reparierten zunächst nur 13 Asylsuchende aus Höxmark unter fachmännischer Anleitung an gespendeten Fahrrädern. Anschließend wurden diese Räder von ihnen übernommen, um die Mobilität im überschaubaren Umkreis zu verbessern beziehungsweise zu ermöglichen. Auch alle weiteren Asylsuchenden nahmen nach ihrer Ankunft in Brodersby diese Gelegenheit wahr, jeweils an den Mittwochnachmittagen den Fahrrad-Workshop zu nutzen und sich zu mobilisieren.

Inzwischen haben auch viele Flüchtlinge aus den umliegenden Nachbargemeinden von diesen Aktionen profitiert. Der Initiator, Peter Sauer, nebst seinen freiwilligen Unterstützern Andreas Kropf, Uwe Gebert, Peter Mordhorst und Jürgen Klaehn, waren zeitweilig nicht mehr in der Lage, den immer größer werdenden Interessentenkreis zu betreuen. Deshalb wurden Vorkehrungen getroffen, die Teilnehmerzahl in überschaubare Gruppen zu ändern. „Dieses war für die Verantwortlichen nicht so einfach, um nicht Gefahr zu laufen, dass sich einige der Teilnehmer diskriminiert fühlten“, sagt Niels Tippe, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Willkommenskreises. Inzwischen funktioniere die Organisation aber reibungslos und für alle Teilnehmer zufriedenstellend, so Tippe.

Aufgrund der unveränderten Inanspruchnahme und gleichbleibenden Nachfrage der wöchentlichen Fahrradtage sucht der Willkommenskreis zur Unterstützung des Betreuerteams dringend freiwillige Helfer. „Es müssen nicht ausgebildete Fachleute sein, sondern vielmehr Menschen, denen es Spaß bereitet, anderen Menschen zu helfen – auch wenn die Verständigung nicht immer in der gewohnten Muttersprache erfolgt“, erklärt Niels Tippe. Zeichensprache mit „Händen und Füßen“ wirkten oftmals Wunder.

Wer Interesse hat und Zeit hat, mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr in Brodersby Schraubendreher, Ölkanne, und Montierhebel in die Hand zu nehmen, sollte sich bei Peter Sauer, Tel. 04644/ 893 (tagsüber) oder 04644/ 973159, melden.



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erstellt am 09.Sep.2015 | 06:53 Uhr

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