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3. Handball-Liga : Heimniederlage gegen den Letzten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Owschlag unterliegt gegen den SV GW Schwerin mit 27:29 und hat den Klassenerhalt dennoch sicher, da auch der Berliner TSC sein Spiel verlor.

Owschlag | Ein heftiger Jubelsturm brandete nach 60 spannenden Minuten in der Owschlager Sporthalle auf: Allerdings durften sich nicht die Gastgeberinnen vom TSV Owschlag über zwei Punkte freuen, sondern die Gäste von Grün-Weiß Schwerin über ihren ersten Saisonsieg überhaupt. Auf der Zielgeraden der Spielzeit in der 3. Liga Nord der Handball-Frauen gelingt den Ostdeutschen mit dem 29:27 (16:14) eine kleine Überraschung.

Glück im Unglück für den TSV: Weil auch der Berliner TSC seine Partie gegen Wismar verlor, haben die Owschlagerinnen trotz der Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht den Klassenerhalt geschafft. Auf einen Abstiegsplatz kann die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz jetzt nicht mehr rutschen: „Das ist aber nur ein sehr schwacher Trost und kann den Schmerz über die Niederlage nicht lindern“, sagt ein enttäuschter Peetz.

Seine personell dezimierte Truppe bot phasenweise eine schwache Vorstellung. Nach einem 4:0-Traumstart baute der TSV stark ab, die Gäste zogen innerhalb von drei Minuten von 9:8 auf 13:8 weg. „Das war für alle nicht schön anzusehen und sehr schockierend. Die totale Verunsicherung“, kritisiert Peetz. Zum Glück fing sich der TSV nach dem Kollektiv-Blackout wieder, ging beim Stand von 21:20 durch Franziska Peters in Führung. Doch um die Schwerinerinnen auf Distanz halten zu können, fehlte den Gastgeberinnen an diesem Sonntag die Konstanz, sowohl in der Offensive als auch in der Deckung inklusive der Torhüter-Leistung. Im Angriff wurden reihenweise klare Chancen vergeben, darunter vier Siebenmeter. „Wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Uns fehlt aber die Cleverness vor dem Tor“, resümiert Peetz.

Was dem Coach trotz der 29 Gegentore gut gefiel, war die Performance des Mittelblocks Janina Herklotz und Sarah Greinke, die nach der kurzfristigen Krankmeldung von Svenja Zadow einsprang. Beide lösten ihre Aufgaben in den Augen von Peetz sehr anständig, auch wenn sie das Zusammenspiel von Wendy Künzel (9 Treffer) mit Kreisläuferin Steffi Laas (8) nicht immer verhindern konnten. Janina Herklotz gelangen zudem vorne sechs Tore. „Sie hat richtig gut ins Team gefunden“, lobt ihr Trainer.

Trotz der guten Vorstellung von Greinke und Herklotz, am Ende überwog bei Rainer Peetz die Enttäuschung über den sportlichen Dämpfer vor eigenem Publikum.

 

TSV Owschlag: Witt, Wichelmann, Fasold – Trceziok (3), K. Rohwer (1), H. Meenke, Herklotz (6), H. Rohwer (4), Peters (10/5), Küppers (1), Lyke, Stachowski, Greinke (1), Sievert (1).


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