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Eckernförder Zeitung

24. August 2017 | 00:05 Uhr

Heimatverein Karlsburg auf Spurensuche

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Seit vielen Jahren ist der Kant-Chor aus Gumbinnen (Russland) mit Konzerten zu Gast beim Heimatverein Karlsburg. Im Mai reiste eine Gruppe aus Winnemark zu einem Gegenbesuch nach Osten. Gumbinnen liegt im russischen Teil des ehemaligen Ostpreußens.

Die Winnemarker wurden vom fast vollzählig erschienen Kant-Chor empfangen, berichtete Siegfried Panzer, Vorsitzender des Heimatvereins.

Die Delegation nahm an einer offiziellen Feierlichkeit der Stadt teil. In den Folgetagen besuchten die Winnemarker die hergerichtete Salzburger Kirche, in der der Kant-Chor zugleich ein Konzert gab. Die Winnemarker setzten ihre Reise in den russischen Teil von Ostpreußen in Königsberg fort. Der russische Teil Ostpreußens hat etwa die Größe von Schleswig-Holstein. Es wohnen aber nur 940  000 Menschen dort und davon etwa die Hälfte in Königsberg. Als sehr erfreulich erwies sich der Besuch in der Vogelwarte in Rossitten auf der Kurischen Nehrung. „Sehr traurig erwies sich im Gegenzug ein Besuch in Trakehnen“, so Panzer. Nach der Gründung des Gestütes 1731 standen bereits 1732 1101 Pferde auf dem Gestüt. Um die Futtergrundlage sicher zu stellen, gehörten bis 1944 noch rund 6000 Hektar Land dazu. Heute steht kein einziges Pferd mehr auf dem Hof. Mit vielen Eindrücken kehrten die Schwansener zurück. Ihre Reise sehen sie als Teil der Völkerverständigung.

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erstellt am 06.Jul.2017 | 15:36 Uhr

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