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FUSSBALL-SH-LIGA : Harry Witt: „Jetzt beginnt der Kampf um den Klassenerhalt“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-SH-Liga unterlag der TSV Altenholz auf eigenem Platz Holstein Kiel II mit 1:4 (1:2). Es ist bereits das viertes Liga-Spiel in Folge ohne Sieg für die Mannschaft von Trainer Harry Witt.

Altenholz | Nach schwachen Auftritten, egal ob von den Unparteiischen oder seiner eigenen Mannschaft, würzt der Altenholzer Trainer Harry Witt seine Analyse gerne mal mit Ironie oder Sarkasmus. Nach dem 1:4 (1:2) gegen Holstein Kiel II, blieb Witt dagegen ganz ruhig und sachlich. Der Ernst der Lage ist zumindest Witt bewusst, denn seine Mannschaft hat vier Liga-Spiele in Folge nicht gewinnen können. „Jetzt beginnt der Kampf um den Klassenerhalt“, sagt Witt.

Dabei haben die letzten 30 Minuten gereicht, um dem Altenholzer Coach die Laune gehörig zu verhageln. Vorher zeigte sich Altenholz nicht nur auf Augenhöhe mit der jungen und ambitionierten Holstein-Elf – die Hausherren waren sogar das etwas bessere Team. Das bestätigt sogar Kiels Trainer Christian Riecks: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut und hatten viel Glück mit der Pausenführung.“ Die kam zustande, da die Gäste ihre wenigen Möglichkeiten eiskalt nutzten. Aus drei Möglichkeiten vor der Pause resultierten zwei Treffer. Zwischenzeitig hatte Veton Hodaj nach einem Patzer von Holsteins Keeper Maximilian Riedmüller zum 1:1 ausgeglichen. „Wir haben schnell und engagiert nach vorne gespielt“, sagt Witt und meint damit die Zeit bis zum dritten Gegentor in der 60. Minute. Vorher hatte direkt nach dem Wiederanpfiff Tom Wüllner nach Zuspiel von Hodaj die große Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss ging Zentimeter am Tor vorbei (46.). Fünf Minuten später ließ der TSV seine letzte große Chance aus – diesmal warf sich Omar Shindy in letzter Sekunde in den Schuss von Kevin Link.

Ein komplett anderes Spiel wurde es nach dem 1:3 (60.), als sich der anfällige Patrick Amponsah zu leicht abschütteln ließ, und der starke Onur Akdogan per Flachschuss traf. „Danach sind wir nur noch ausgelaufen, hatten keine Körpersprache und keine Einstellung mehr zum Spiel. Ein Platz unter den ersten Fünf müssen wir nach solchen Leistungen begraben. Das ist kein leeres Gerede, sondern Fakt“, wird Witt deutlich. Er legt nochmal nach: „Völlig egal was passiert, man darf den Kopf nicht so hängen lassen, wie wir es in der letzten halben Stunde getan haben.“

 


TSV Altenholz: Özdemir – Hodaj, Meshekrani (68. Wagner), Amponsah, Camps – M. Ceynowa (61. Kastner), S. Bruhn (32. T. Ceynowa) – Joswig, Jensen, Link – Wüllner.

Holstein Kiel II: Riedmüller – Gürntke, Foit, Shindy, Bräunling – Acer, Spohn – Guder (73. Härter), Arndt (54. Borchardt), Schewior (73. Weltrowski) – Akdogan.

SR: Petersen-Lund (Hartenholm).

Zuschauer: 130.

Tore: 0:1 Spohn (5.), 1:1 Hodaj (18.),

1:2 Arndt (35.), 1:3 Akdogan (60.), 1:4 Schewior (70.).

 

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erstellt am 15.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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