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Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 07:08 Uhr

Handel: Mehr Parkplätze für die Innenstadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wirtschaftskreis pocht auf Attraktivitätssteigerung

von
erstellt am 24.Apr.2015 | 10:29 Uhr

Der Wirtschaftskreis Eckernförde (WKE) hat in seiner Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Spieker mehr Parkplätze für die Innenstadt gefordert. In der Diskussion über das Parkraumkonzept vermisst der Wirtschaftskreis eine klare und verbindliche Aussage und Positionierung von Verwaltung und Politik zur Schaffung von mehr öffentlichen und kostenfreien Parkplätzen. „Das Konzept geht in seiner vorliegenden Form von einem Minus von 117 Stellplätzen bis 2030 aus – das muss auf jeden Fall korrigiert werden“, erklärte WKE-Vorsitzender Wilfried Wagner. „Kunden und Gäste werden auch zukünftig mit dem Auto anreisen, oder ganz wegbleiben, wenn Sie keinen Parkplatz bekommen. Wie sich eine Stadt negativ entwickelt, wenn Attraktivität und Vitalität gegen Null streben, lässt sich beispielhaft an den Nachbarstädten Rendsburg und Schleswig messen – das wollen und können wir nicht zulassen“, führte Wagner aus.

Die Kaufmannschaft diskutierte ferner intensiv über die neue Gestaltungssatzung, die auch für die Kieler Straße anzuwenden ist und starken Einfluss auf Attraktivität und Vitalität der Innenstadt haben werde. „Es kann nicht Sinn und Zweck einer Satzung sein, Mieter und Eigentümer von Einzelhandelsflächen derart in ein Korsett zu pressen, das sich bundesweit und branchenüblich bewährte Verkaufs- und Werbekonzepte in der ’Provinz’ nicht realisieren lassen, weil sie nicht den Geschmack der Gestaltungsideologie trifft“, sagte Wilfried Wagner stellvertretend für den Vorstand. Der WKE erwarte von Politik und Verwaltung eine „realitätsnahe Auseinandersetzung“ mit dem Thema. „Eckernförde muss auch zukünftig ein attraktiver und vitaler Standort für den Einzelhandel bleiben. Der wachsende Internethandel macht das (Über-)Leben schon schwer genug“, vertrat Wagner die Position der Mitglieder. Eine Gestaltungssatzung sei im Prinzip eine gute Sache, „wenn sie sich an der Realität orientiert und nicht externe und einzelhandelsfremde Geschmäcker durchsetzt“.

Der Vorsitzende gab zudem einen Rückblick über die Arbeit der vergangenen zwölf Monate und einen Ausblick anstehender Aktionen, Aktivitäten und Veranstaltungen des mit rund 100 Mitgliedsbetrieben starken Vereins. Wiedergewählt und im Amt bestätigt wurden Martin Krohn als 2. Vorsitzender und Claudia Kunkowski als Schriftführerin. Mario Urso, Geschäftsführer von Burger King, wurde zum Kassenprüfer gewählt. Außerdem wurden Satzungsänderungen beschlossen.





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