Sportliche Woche : Handball satt für den Nachwuchs

Nelly Kate Ingwersen (10, li.) und Amelie Treu (10) mögen am Handball vor allem den Teamgedanken. Fotos: Kitzinger
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Nelly Kate Ingwersen (10, li.) und Amelie Treu (10) mögen am Handball vor allem den Teamgedanken. Fotos: Kitzinger

44 Kinder und Jugendliche nehmen am Gettorfer Handballcamp teil.

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10. August 2018, 06:44 Uhr

Der Sporthalle der Parkschule ist noch bis morgen fest in Handballer-Hand. Insgesamt 44 Mädchen und Jungen aus Gettorf und Umgebung beteiligen sich in dieser Woche am Handball-Camp der Handballspielgemeinschaft (HSG) des Gettorfer TV und Osdorfer SV. Es ist bereits das elfte Mal, dass die Aktionswoche in der Gettorfer Grundschulhalle stattfindet. Nach einem letzten Trainingstag am heutigen Freitag steht morgen dann die große Abschlussveranstaltung mit Kaffee und Kuchen auf dem Programm, bei der sich Eltern, Geschwister und Freunde anschauen können, was die Kinder und Jugendlichen während des Camps alles gelernt haben.

„Wir wollen mit dem Handballcamp den Kindern auch in den Ferien die Möglichkeit geben, Sport zu machen“, sagt Camp-Leiterin Margit Peretzke, die die Handballwoche gemeinsam mit neun Trainern betreut. Viele der Nachwuchshandballer spielen bereits aktiv im Verein. Aber auch einige Handball-Neulinge sind dabei. „Wenn der ein oder andere beim Handball hängen bleibt, wäre das natürlich auch super.“

Aufgeteilt ist das Camp in zwei Gruppen. Vormittags, von 9.30 bis 12 Uhr sind die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren dran. Am Nachmittag dann, zwischen 15 und 17.30 Uhr trainieren die Zehn- bis Vierzehnjährigen. „Der Tag beginnt jedes Mal mit einem gemeinsamen Aufwärmprogramm“, erklärt Margit Peretzke. Danach folgen Übungen zur Koordination und Kräftigung sowie Pass- und Wurftraining.

„Am anstrengendsten sind die Kraftübungen“, verraten Nelly (10) und Amelie (10), die bereits zum wiederholten mal am Gettorfer Handball-Camp teilnehmen. „Besonders gut gefällt mir, dass wir beim Handball im Team spielen“, sagt Amelie, „beim machen Spielen zum Beispiel muss ganze Verliererteam Liegestützen machen.“

Im Mittelpunkt stehe aber immer der Spaß, sagt Margit Peretzke. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Kinder wieder mehr in die Turnhallen kommen und sich am Sport erfreuen.“ Neben Trinkflaschen und Trikots, die von Optiker Christiansen und dem Gettorfer Digital Print Service zur Verfügung gestellt wurden, bekommen die Teilnehmer täglich frisches Obst vom örtlichen Edeka Markt geliefert. „Und als Belohnung gibt es auch noch jede Menge Süßigkeiten“, so Peretzke. „Das ist das beste Heilmittel bei kleinen Verletzungen.“

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