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Handball-Interview : „Handball ist Thema Nummer eins“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Eckernförder Zeitung sprach mit Gerhard Fleischmann über seine beiden Mannschaften bei der HSG Eckernförde. Während es für die Herren um den Klassenerhalt geht, will der Coach mit den Damen Kreisliga-Meister werden.

Eckernförde | Herr Fleischmann, Sie trainieren sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft der HSG Eckernförde. Das ist viel Zeit für den Handball. Was sagt Ihre Familie dazu?

Gerhard Fleischmann: Meine Frau hat bis vor zwei Jahren selber aktiv Handball in Damp gespielt. Meine Tochter spielt bei den HSG-Damen und mein Sohn in den II. Herren. Man könnte also sagen, dass Handball in unserer Familie Thema Nummer eins ist.

 

Sie wollten gerne die Damen trainieren und haben als Nachfolger von Jana Ewert sofort zugesagt. Warum?

Fleischmann: Ich habe in den vergangenen 30 Jahren überwiegend Frauenteams trainiert. Insgesamt sind sie etwas zuverlässiger als die Männer. Zuletzt in Damp haben viele Spielerinnen ihre Urlaube und privaten Termine um den Handball herum gelegt.

 

Die Damen sind mit einem Sieg in Erfde gut in die Kreisliga gestartet. Was ist mit dem Team möglich?

Fleischmann: Ich habe schon bevor ich Trainer war einige Spiele gesehen und fand sie nicht schlecht. Aber ich war auch der Meinung, dass sie häufiger unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Ich will versuchen, gerade den jungen Spielerinnen, etwas Neues anzubieten. In Erfde haben wir eine sehr offensive 4:2-Deckung gespielt. Das hat bis wir konditionell abgebaut haben auch gut geklappt.

 

Und wo möchten Sie am Saisonende in der Tabelle stehen?

Fleischmann: Ziel muss die Meisterschaft sein. Am Ende Vierter zu werden, dafür stelle ich mich nicht im Training auf die Platte. Ob wir dann aber auch aufsteigen würden, weiß ich noch nicht.

Die Herren haben zuletzt drei Pleiten kassiert. Reicht die Qualität nicht für die Kreisoberliga?

Fleischmann: Nein, es hat andere Gründe. Fast die Hälfte der Mannschaft ist unter der Woche ortsabwesend. Deshalb habe ich jetzt schon über das Internet Spielsysteme gepostet. Aber natürlich ersetzt das keine praktische Trainingseinheit.

 

Was bedeutet das für die HSG-Herren?

Fleischmann: Ich gehe mal davon aus, dass wir in der Hinrunde noch häufiger Lehrgeld zahlen werden bis wir uns eingespielt haben. Wir können nur kleine Schritte machen, und müssen immer sehen, wo wir uns verbessern können. Es wird deshalb auf jeden Fall eine schwere Saison für uns.

 

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erstellt am 25.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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