2. Handball-Bundesliga : Hampel: „Mein Ziel war die 2. Bundesliga“

Spiele wie gegen Hamm dürfen nicht zu oft passieren, sagt der Altenholzer Neuzugang Stephan Hampel im EZ-Interview.
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Spiele wie gegen Hamm dürfen nicht zu oft passieren, sagt der Altenholzer Neuzugang Stephan Hampel im EZ-Interview.

Der neue Altenholzer Torhüter Stephan Hampel im Interview.

shz.de von
30. Januar 2014, 06:00 Uhr

Gegen den ASV Hamm-Westfalen saß Stephan Hampel noch auf der Tribüne. Dort musste der neue Altenholzer Torhüter mit ansehen, wie seine Mannschaftskollegen trotz guter Leistung wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen ließen. Die EZ sprach mit dem gebürtiger Brandenburger.


Ihr Wechsel mitten in der Saison kam überraschend. Weshalb haben Sie Henstedt-Ulzburg (Tabellenführer der 3. Liga Nord) in der Winterpause verlassen?
Stephan Hampel: Henstedt befindet sich in finanzieller Schieflage und als der Manager auf mich zukam und mir sagte, dass ich mir einen neuen Verein aussuchen solle, habe ich bei Altenholz angefragt. Da ich in Kiel Jura studiere, kannte ich etliche Altenholzer ja schon vorher. Max Lipp und Thies Jakob Volquardsen kenne ich von meiner Zeit bei Flensburg. Mein Ziel war außerdem die zweite Liga, weshalb mit Altenholz alles perfekt gepasst hat.


Welche sportlichen Vorbilder haben Sie?
Hampel: Bei der SG Flensburg hatte ich häufig Kontakt mit Jens Holpert, der mich dort auch trainiert hat. Man kann schon sagen, dass er für mich ein Vorbild ist.

Wie sind Sie zum Handball gekommen?
Hampel: Das lief eigentlich ganz klassisch ab. Mit einem Kumpel bin ich einfach mal zum Handballspielen hingegangen, obwohl ich damals parallel im Fußballverein aktiv war. Auch Tennis habe ich gespielt. Als ich dann bei der SG war, ging vom zeitlichen Rahmen nur noch eine Sache, und das war Handball.


Wie sehen Sie die Altenholzer Chancen auf den Klassenerhalt?
Hampel: Die Chance ist da, keine Frage. Am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden, wie beim Spiel gegen Hamm zu sehen war. Da wurden fünf, sechs Chancen ungenutzt gelassen. Solche Spiele dürfen nicht zu oft passieren, wenn es mit dem Klassenerhalt klappen soll.


Wann stehen Sie das erste Mal im „Wölfe“-Tor?
Hampel: Ich trainiere mit und bin spielberechtigt. Jetzt warte ich auf das Go von „Pitti“.

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