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2. Handball-Bundesliga : Hampel kann Einbruch nicht verhindern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 2. Handball-Bundesliga der Männer musste sich Schlusslicht TSV Altenholz in eigener Halle dem SC DHfK Leipzig am Ende deutlich mit 22:34 geschlagen geben. Bester Werfer war Mathis Wegner mit fünf Toren.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Aufstiegsanwärter SC DHfK Leipzig war für die Zweitliga-Handballer des TSV Altenholz eine Nummer zu groß. Vor heimischer Kulisse musste sich die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen klar 22:34 (13:17) geschlagen geben.

„Wie schon in Nordhorn waren wir dicht dran, kurz nach der Pause sogar auf zwei Tore. In dieser Phase haben wir die entscheidenden Zweikämpfe dann nicht mehr gewonnen und am Ende eine Packung kassiert“, bilanziert Petersen. Leipzigs Coach Christian Prokop lobt den Einsatz seiner Mannschaft: „In Altenholz wird gute Arbeit gemacht. Uns war klar, dass es hier nicht einfach wird. Wir haben das Tempo bis zum Schluss hochgehalten.“

Die Sachsen, die bei drei Punkten Rückstand auf den dritten Platz noch auf den Aufstieg hoffen, hatten zunächst erhebliche Probleme. Nach sieben Minuten traf Mathis Wegner zum 4:4. Zeitstrafen und technische Fehler der Altenholzer nutzten die Leipziger, um 15:8 (23.) davon zu ziehen. Mit Leidenschaft und Einsatz kämpften sich die „Wölfe“ aber zurück. Mit einem verdeckten Wurf traf Sebastian Opderbeck zum 13:17-Halbzeitstand.

Schwungvoll wie kurz vor dem Wechsel legten die „Wölfe“ auch in der zweiten Hälfte los. Bevan Calvert und Wegner trafen – nach weniger als zwei Minuten zückte ein erzürnter Prokop beim Stand von 15:17 die grüne Karte. Auszeit! „Mitte der ersten Halbzeit gab es einen Bruch bei uns, der bis kurz nach der Pause andauerte“, sagt der Trainer, der den Rückraum neu formierte und mehr Entschlossenheit im Abwehrverhalten einforderte. Diese Anweisungen setzten die Leipziger sofort um. Beim 17:27 (49.) hatten die Gäste die „Wölfe“ im Sack.

Dank eines starken Stephan Hampel, der kurz vor der Halbzeitpause für den glücklosen Florian Hossner ins Altenholzer Tor beordert wurde und am Ende auf 14 Paraden kam, blieb den Gastgebern eine Demontage erspart. Mehrfach entnervte Hampel die Leipziger, die immer häufiger bei Gegenstößen allein auf ihn zu eilten. Doch auch der beste Altenholzer konnte die deutliche Niederlage nicht verhindern, auch weil ab Mitte des zweiten Durchgangs die Kräfte schwanden. „Das Endergebnis ist bitter. Warum wir hinten und vorne derart nachgelassen haben, ist mir unerklärlich“, so Hampel. Am Freitag geht es für die „Wölfe“ zum Landesderby nach Bad Schwartau.

TSV Altenholz: Hossner (1.-23., 3 Paraden), Hampel (ab 23., 14 Paraden) – Lipp (2 Tore), Calvert (2), Opderbeck (1), Volquardsen, Boldt, Köpke (4), Wegner (5), Ranke (1), Firnhaber (3), Voigt (3/3), Starke (1), Abelmann-Brockmann.
SC DHfK Leipzig: Pulay (15 Paraden) – Emanuel (3), Streitenberger, Krzikalla (3), Oehlrich, Binder (5), Jonsson (4), Gerlich (2/1), Boese (3/1), Roschek, Weber (7), Milosevic (4), Feld (3).
SR: Dauben/Rohmer (Köln) - Zeitstrafen: 5:3 - 7m: 3:2 - Zusch.: 300.

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