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Großprojekt am Hafen : „Hafenspitze No. 1“ vor dem Praxistest

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Am 1. Mai beginnt die Vermietung der 42 Ferienwohnungen im neuen Appartementhaus an der Hafenspitze. Im Mai und Juni sollen auch die Lofts, Bungalows und Wohnungen auf dem Parkhaus Jungfernstieg bezogen werden. Praxistest für die Hafenspitze.

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erstellt am 05.Apr.2014 | 06:42 Uhr

Eckernförde | 42 Appartements, 100 Wohnungen vom Loft über Bungalows auf dem Dach eines Parkdecks bis hin zu Reihenhäusern, dazu mehrere Geschäfte sowie ein Café und ein Restaurant – das Projekt Hafenspitze nimmt Formen an. Gerade der erste Bauabschnitt hat einen spektakulären Auftritt. Das Appartementhaus mit dem markanten Doppelsegel und die innovativen Wohnungen , die Architekt Stefan Rimpf in das Parkdeck teilweise hineingeschnitten oder oben drauf gesetzt hat, sind architektonisches Neuland vermutlich nicht nur für Eckernförde. Angesichts der Lage direkt an der Hafenspitze mit einem feinen Blick aufs Wasser oder die Altstadt verwundert es nicht, dass alle Wohnungen im ersten Bauabschnitt – 42 Appartements, fünf Lofts, sieben Bungalows und acht Stadthauswohnungen – verkauft sind. Die 42 Ferienwohnungen im Haus „Hafenspitze No. 1“ werden ab dem 1. Mai von der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH vermietet und das zum Wohnpark umgestaltete Parkdeck im Jungfernstieg soll ebenfalls im Mai und Juni von den Eigentümern bezogen werden.

Es folgen der Bauabschnitt zwei inklusive Abriss der alten Getreidehallen – Baubeginn August 2014, Fertigstellung Ende 2015 für 40 Wohnungen an der Schiffbrücke mit 44 Metern Glasfassade und Tiefgarage –, und Bauabschnitt drei mit sechs Stadthäusern vor dem Parkdeck am Jungfernstieg und weiteren 40 Wohnungen zwischen Schiffbrücke und Wohn-Park-Deck. Dieser Abschnitt – und damit das ganze Projekt – soll dann im Winter 2016 fertiggestellt sein.

Für den Eckernförder Architekten Stefan Rimpf und seinen für die Hafenspitze verantwortlichen Mitarbeiter Patrick Gajdzik, ebenfalls Architekt, ist die Hafenspitze Glücksfall und Herausforderung zugleich. „Es ist emotional behaftet und einfach spannend und hochkomplex“, sagt Rimpf. „Wann wird schon mal ein Parkhaus untergraben und ein Parkdeck mit Bungalows aufgestockt?“ Neubau, Bauen im Bestand sowie Vielfalt und Umfang der Gewerke sind für die Planer besonders herausfordernd.

Bei einem Rundgang durch das Appartementhaus fällt die hohe Qualität der gesamten Anlage und die einzigartige Lage mit See- und Hafenblick auf. Allgemeiner Tenor: Gut, dass dies nicht nur wenigen Menschen vorbehalten bleibt, sondern durch die permanente Vermietung viele Gäste in den Genuss kommen. Derzeit wird möbliert, 90 Prozent in gleichem Stil. Es gibt Fenster der Schallschutzklasse 6 und vier Appartements mit Sauna. Unten sind zwei Lokale mit 200 und 300 Quadratmetern und Außengastronomie vorgesehen, derzeit wird mit Betreibern verhandelt. Die großen Stadtfeste wie Aalregatta, Sprottentage oder Piratenspektakel werden weiterhin am Hafen stattfinden, die Bühne steht direkt vor der Anlage.

Das Parkhaus nebenan ist kaum wiederzuerkennen. Es wurde untergraben, um die oben wegfallende Ebene zu kompensieren. Die in das Deck hineingeschnittenen Lofts gehen über zwei Etagen und haben Innenhöfe. Geparkt wird direkt vor der Tür im Parkhaus. Die sieben Bungalows verfügen nicht nur über ein großzügig geschnittenes Innenleben, sondern auch über große Terrassen mit Blick zum Hafen und über die Altstadt. Die Wärmeversorgung für die komplette Hafenspitze übernimmt ein riesiges Blockheizkraftwerk.

 

 

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