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ja zum Breitbandzweckverband : Hände hoch fürs schnelle Internet

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Damp stimmt als letzte Gemeinde für Errichtung des Breitbandzweckverbandes. Der Vertragsunterzeichung im November steht nichts mehr im Wege.

Damp | Es ist 20.22 Uhr, als die 13 Gemeindevertreter am Donnerstagabend im Sitzungssaal des ehemaligen Amtsgebäudes des Amtes Schlei-Ostsee ihre Hand heben und damit ihre Zustimmung zur Errichtung des Breitbandzweckvertrages geben. Mit ihrem Votum steht der Verbandsgründung Anfang November nichs mehr im Wege. Damp ist die letzte Gemeinde der 18 betroffenen Kommunen des Amtes Schlei-Ostsee, die grünes Licht für die Gründung des Breitbandzweckverbandes gibt. Auch die Stadt Kappeln als Partnerin der amtsangehörigen Gemeinden hat inzwischen ihr Votum für die Errichtung gegeben.

„Wir haben die historische Chance, den Sack zuzumachen“, erklärte Bürgermeister Horst Böttcher (SPD) unmittelbar vor der Abstimmung. Er erinnerte an die früheren vergeblichen Versuche, Breitband in Schwansen zu etablieren. „Das ist jetzt der dritte Angang, auch auf dem flachen Land mehr Bites und Bytes zu schaffen“, sagte Böttcher. „Diese historische Chance sollten wir uns micht mehr von der Schippe nehmen lassen“, bekräftigte er. Die Vertreter der drei Fraktionen, SPD, CDU und ABD, waren derselben Meinung, so dass das Votum für das schnelle Internet und den Glasfaseranschluss bis ins Haus einstimmig ausfiel. Entsprechend wurde auch der Satzung des Breitbandzweckverbandes, der den Namen „Breitbandzweckverband der Gemeinden des Amtes Schlei-Ostsee und der Stadt Kappeln“ (BZV) trägt, zugestimmt.

Dem Breitbandzweckverband gehören neben der Stadt Kappeln die Gemeinden Altenhof, Barkelsby, Brodersby, Damp, Dörphof, Fleckeby, Gammelby, Güby, Holzdorf, Hummelfeld, Karby, Kosel, Loose, Rieseby,Thumby, Waabs, Windeby und Winnemark an.

Einzige Aufgabe des BZV ist die Schaffung und Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Breitbandversorgung, insbesondere durch das Vorhalten einer entsprechenden Breitbandinfrastruktur sowie die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen an Internetcarrier. Die Satzung wird zum 1. Januar 2016 wirksam.

Das Stammkapital des Verbandes beträgt 110  000 Euro, dessen Beiträge nach einem bestimmten Schlüssel auf die Gemeinden und die Stadt Kappeln aufgeteilt sind. Mit einem Baugeginn des Leitungsnetzes wird nicht vor 2017 gerechnet.



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erstellt am 24.Okt.2015 | 06:43 Uhr

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