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Sozialer Wohnungsbau : GWU will weiter in Gettorf investieren

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen Eckernförde feiert Richtfest in der Fischerstraße 16. Interesse an Wohnraum übersteigt Angebot.

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erstellt am 08.Aug.2015 | 06:00 Uhr

Gettorf | Der starke Regen in der vergangenen Woche warf die Arbeiten am Neubau in der Fischerstraße 16 etwas zurück – Wasser war ins Erdgeschoss eingedrungen. Größere Folgen für den Zeitplan hat das jedoch nicht: Die ersten Mieter sollen zum Jahresende einziehen können, teilte Dr. Stephan Seliger, Vorstand des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens Eckernförde (GWU) gestern beim Richtfest mit. Und schon jetzt steht fest: Die 19 Sozialwohnungen reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Zehn Monate nach dem Spatenstich konnte ein Geselle der Firma Eissing Dachtechnik den traditionellen Richtspruch sprechen. Der Innenausbau der zwischen 50 und 74 Quadratmeter großen, barrierefreien Appartements im energiesparenden KfW-55-Standard läuft, Putz und Estrich wurden bereits aufgebracht, teilt Seliger mit. Vom Zuschnitt her ermöglichten die Räume ein langes, selbstbestimmtes Wohnen. Mit ihrem Konzept beantworte das GWU die Frage nach dem Wohnen von morgen schon heute, so Seliger weiter. Sowohl beim GWU, als auch bei der Gemeinde Gettorf seien bereits zahlreiche Bewerbungen von potenziellen Mietern eingegangen. Beziehen können den Neubau nur Personen mit einem Wohnberechtigungsschein. Das Vorschlagsrecht liegt bei der Gemeinde. „Wir sehen den Gettorfer Markt als sehr attraktiv und würden uns hier gern noch erweitern“ , ließ Seliger wissen. Bisher fehle jedoch noch ein geeignetes Grundstück.

So wird der Neubau in der Fischerstraße nach Fertigstellung zum Ende des Jahres aussehen.
So wird der Neubau in der Fischerstraße nach Fertigstellung zum Ende des Jahres aussehen. Foto: Herschel Transformarchitekten

Bürgermeister Jürgen Baasch hat da schon etwas ins Auge gefasst: Ein weiteres Wohnquartier könnte das GWU im Bereich des Sportplatzes am Ringweg realisieren, der nach Fertigstellung des neuen Sportzentrums am Schulzentrum einem Neubaugebiet weichen soll. Gettorf wachse und wachse, Einfamilien- und Doppelhäuser entstünden eins nach dem anderen – „aber der soziale Wohnungsbau ist vernachlässigt worden“, räumte Baasch ein. Im GWU habe die Gemeinde einen kompetenten, wirtschaftlich soliden Partner gefunden. „Ich bin guter Dinge, dass wir uns weiter einig werden“, deutete der Bürgermeister mit Blick auf das neue Baugebiet an.

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