zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 15:55 Uhr

Neubauten : GWU setzt auf „Modernes Wohnen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Neubauten des GWU in der Rendsburger Straße und im Wulfsteert sollen nächstes Jahr fertig sein. Das neue Gebäude in der Sehestedter Straße ist schon bezogen.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 13:24 Uhr

Ein Streifen Erde dort, wo sonst Rasen wächst – mehr sieht man nicht mehr von den Bauarbeiten am neuen Gebäude des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens (GWU) in der Sehestedter Straße. Hinter den Häusern mit den Nummer 15 bis 23 ist in den vergangenen zwei Jahren ein Mehrfamilienhaus entstanden. Seit dem 1. September sind die acht Wohneinheiten bezogen. 70 Bewerbungen hat es für die Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen gegeben.

„Modernes Wohnen ist ganz groß nachgefragt“, sagt GWU-Geschäftsführer Dr. Stephan Seliger. Dazu gehöre barrierearmer Wohnraum mit bodenebenen Duschen, breiten Türen und bodentiefen Fenstern. Den Menschen soll die Möglichkeit gegeben werden, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen.

All das entsteht auch in dem Neubau in der Rendsburger Straße 61/ Ecke Brennofenweg. Dort entstehen 13 Wohneinheiten zwischen 55 und 87 Quadratmeter. Das Haus mit den Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen soll im Frühjahr 2015 bezugsfertig sein. Etwas länger dauert es bei dem Neubau im Wulfsteert/ Ecke Rendsburger Straße. Die 40 Ein- bis Drei-Zimmerwohnungen sollen nach Angaben Seligers Anfang Sommer 2015 fertig sein. Schon jetzt gebe es viele Anfragen. „Dabei haben wir noch gar keine Werbung gemacht.“ Aufgrund des Neubaus barrierearmer Wohnungen verzeichne das 4000 Mitglieder zählende Unternehmen auch verstärkt Zulauf. Aus energetischen Gründen haben alle Neubauten Flachdächer.

Ein weiteres Bauprojekt des Unternehmens entsteht in der Schleswiger Straße/ Ecke Holweg und in der Schleswiger Straße 56. Zu den Planungen wollte Stephan Seliger noch nichts sagen. Sie wurden erst kürzlich im Planungs- und Gestaltungsbeirat diskutiert.

In diesen Fällen ging es um den Abriss bestehender Häuser und den Neubau moderner Wohnungen. Denn: Die Kosten für Umbau und Sanierung lägen weit über denen eines Neubaus, so dass das GWU zu dieser Entscheidung gekommen ist, um höhere Mieten zu vermeiden und bezahlbaren Wohnraum auch für Bezieher unterer Einkommen bereitzustellen.

Das größte Projekt, auf das sich das Unternehmen in Zukunft konzentrieren will, wird das Gelände der ehemaligen Fachhochschule für Bauwesen im Lorenz-von-Stein-Ring sein. Dort sollen 100 Neubauwohnungen entstehen. „Wir hoffen, dass bis zum nächsten Jahr der städtebauliche Vertrag und der B-Plan stehen, damit wir 2016 mit dem Bau beginnen können“, so Seliger. Und auch für dieses Areal liegen schon viele Bewerbungen vor. Der Abbruch der alten Gebäude soll schon in den kommenden zwei Wochen beginnen.

 

 

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen