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gelenkzentrum : Guter Ruf, hohe Nachfrage: Gelenkzentrum wird erweitert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Immer mehr Knie- und Hüft-OPs: An der Westseite der imland-Klinik entsteht ein Neubau mit insgesamt 30 neuen Zimmern. Das neue Gelenkzentrum agiert dabei autark und unabhängig vom Rendsburger Haus.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 05:58 Uhr

Die imland-Klinik in Eckernförde positioniert sich landesweit als Gelenkzentrum. Unter der Leitung des am 1. April zum Chefarzt aufgestiegenen Orthopäden, Rheumatologen und Unfallchirurgen Dr. Steffen Oehme hat sich die Abteilung in den vergangenen zwei Jahren erheblich entwickelt und wird nun mit einem Neu- und Anbau fit für die Zukunft gemacht. An der zum Windebyer Noor gelegen Westseite des Krankenhauses werden insgesamt 30 neue Zimmer mit je nach Belegung zwischen 48 und 78 Betten mit hohem Komfortfaktor gebaut, in denen die Patienten versorgt werden, die neue Knie- oder Hüftgelenke erhalten haben. Das neue Gelenkzentrum agiert dabei autark und unabhängig vom Rendsburger Haus und betreut sowohl Patienten der Orthopädie als auch der Unfallchirurgie. Der erste Spatenstich ist für Anfang Mai geplant, bereits Ende des Jahres soll das neue Gelenkzentrum fertig sein. Die Baukosten belaufen sich nach Auskunft von Imland-Geschäftsführer Martin Wilde auf rund 4,6 Millionen Euro.

Im Untergeschoss entstehen zwölf großzügig dimensionierte und ausgestattete, helle Zimmer mit eigenen Bädern, Sitzecke, Noorblick und Terrassenzugang für den Wahlleistungsbereich, die wahlweise mit einem oder zwei Betten bestückt werden. Im Untergeschoss sind zudem sechs großzügige Zimmer für die Regelversorgung vorgesehen, oben drüber im Erdgeschoss entstehen weitere zwölf Zwei- und Dreibettzimmer für die Regelbelegung mit einer Gesamtkapazität von 32 Betten. Alles in allem erhält das Gelenkzentrum zusätzlich 30 Zimmer. Rechnet man die bereits vorhandenen Kapazitäten hinzu, können somit zeitgleich bis zu 80 Patienten der Orthopädie und Unfallchirurgie mit neuen Knie- und Hüftgelenken pflegerisch und physiotherapeutisch auf einer Ebene versorgt werden. Damit ist das Gelenkzentrum die größte Abteilung in der imland-Klinik Eckernförde, die nach dem Ausbau über 240 Betten und 25 zusätzliche Arbeitsplätze vor allem im pflegerischen Bereich verfügen wird. Mit den umfangreichen Neubaumaßnahmen wird auch eine Verbesserung des Komforts in den bisherigen Zwei- und Dreibettzimmer auf der alten Station einhergehen.

Im vergangenen Jahr haben Dr. Oehme und seine drei Kollegen 600 endo-prothetische Eingriffe in Eckernförde durchgeführt, daraus könnten aufgrund der ungebrochen großen Nachfrage, der älter werdenden Bevölkerung und des sehr guten Rufs des Gelenkzentrums schnell über 1000 Operationen pro Jahr werden. „ Wir haben keine Sorge, unsere OP-Säle zu füllen“, sagte Geschäftsführer Wilde. Für die wirtschaftliche Situation des Hauses durchaus lukrativ, da die Knie- oder Hüft-OPs mit 7000 bis 8000 Euro vergütet werden. Hüftgelenke haben eine Lebensdauer von 18 bis 20 Jahren, Kniegelenke 16 bis 18 Jahre, erläuterte Chefarzt Dr. Oehme.

Die Cafeteria muss während der Bauarbeiten zeitweise geschlossen werden, die Versorgung wird vorübergehend ein Kiosk im Foyer übernehmen. Während der Arbeiten wird Baulärm unvermeidlich sein, es soll aber soweit es geht minimiert werden.

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