Gute Vorsätze und vage Hoffnungen

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Rekord bei Erwerbstätigen

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06. Januar 2018, 06:13 Uhr

In den ersten Tagen des Jahres haben sie wieder Hochkonjunktur, die guten Vorsätze und gut gemeinten Wünsche für das neue Jahr. Manches erfüllt sich, das meiste aber wohl nicht. Kein Beinbruch, neuer Versuch im nächsten Jahr. Manchmal freuen einen schon Verbesserungen bei den kleinen Dingen des Lebens. Ein frisch gefegter, aber vor allem scherbenfreier Radweg entlang des „Gaza-Streifens“ in der Gaehtjestraße zählt beispielsweise dazu. Auf die Erfüllung so gediegener Hoffnungen wie der aufgrund eines Rechnerfehlers zuviel ausgezahlter Euroscheine am Geldautomaten – beispielsweise 2000 statt 200 Euro –, sollte man hingegen wegen minimaler Wahrscheinlichkeit nicht spekulieren. Wobei sich dabei die Frage aufdrängt, ob man die zuviel ausgezahlte „Kohle“ – Stichwort schlechtes Gewissen – nicht doch lieber wieder am Schalter abgeben sollte. Für 1800 Euro sollte man seine – hoffentlich – weiße Weste nicht bekleckern.

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