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TuS Eckernförde : Gute Gemeinschaft und viel Musik

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rund 40 Musikerkollegen des TuS waren bei Ehemaligentreffen dabei. Gemeinsames Platzkonzert bei der Borbyer Gilde geplant. Beschlossene Sache ist ein gemeinsames Konzert bei der Borbyer Gilde im nächsten Jahr.

An den Bau des Vereinsheims der Turn- und Spielvereinigung (TuS) in den 70er-Jahren erinnert sich Gerd Neve noch gut. „Morgens bis mittags haben wir hier gearbeitet, dann haben wir uns umgezogen und nachmittags bei einer Gilde Musik gemacht. Danach wurde weitergearbeitet.“ Alles sei in Eigenleistung entstanden, alle männlichen Mitglieder seien an dem Bau des Gebäudes, das 1978 eingeweiht wurde, beteiligt gewesen. „Ohne die große Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Kurt Schulz wäre es nicht möglich gewesen“, betonte Neve. Am Wochenende kehrten rund 40 Musikerkollegen der 60er-, 70er- und 80er-Jahre in das Vereinsheim zurück.

Beim Ehemaligentreffen sahen sie sich wieder und schwelgten sie in Erinnerungen.Organisiert wurde die Zusammenkunft von Hans Lorenzen und Klaus-Dieter (Klicky) Nielsen. Sie haben anhand alter Fotos und mithilfe von Verwandten und Bekannten der Musiker die neuen Adressen ihrer früheren Musikkollegen herausbekommen. „Es sind fast alle gekommen“, sagte Lorenzen, der von einer „wunderbaren, guten Gemeinschaft“ berichtete.

Die Freundschaft der Musiker untereinander ist auch Hermann Eckhardt in guter Erinnerung geblieben. Er war extra aus Berlin angereist, um seine ehemaligen Musikerkollegen wiederzusehen. An die Amerikafahrt Anfang der 80er-Jahre erinnert er sich gerne zurück. Die Mitglieder der TuS waren von einem plattdeutschen Verein nach New York eingeladen worden. In so eine große Stadt zu kommen, sei ein Erlebnis gewesen, erinnerte sich Eckhardt. „Da war Leben rund um die Uhr.“ Nach ihrem Aufenthalt in New York haben die Musiker aus Eckernförde eine Woche lang Urlaub in Florida gemacht. Später traten die Amerikaner den Gegenbesuch an. „Es wurden schöne Kontakte gepflegt“, so der Berliner, der beim Ehemaligentreffen alle seine Spielkameraden wiedererkannt hat – „manchmal musste man zwei Mal hinsehen“.

Siegfried Nohns ist noch heute in der TuS aktiv. Er spielt bei den „Freunden der Blasmusik“. Jahrelang war er bei der TuS der einzige Tubaspieler in der Gruppe. „Du musst immer alles bringen“, sagte er. Aber: „Mir hat das richtig Spaß gemacht.“ Dass er zum Ehemaligentreffen gegangen ist, war für ihn selbstverständlich: „Da geht man hin“, so der Eckernförder. „Das ist Pflicht.“

Beim Ehemaligentreffen beschlossen einige der Musiker, noch einmal gemeinsam aufzutreten: Bei der Borbyer Gilde im nächsten Jahr wollen sie ein Platzkonzert geben.


> Ehemalige Mitglieder, die beim nächsten Ehemaligentreffen dabei sein wollen, können sich unter info@eckborby.de melden.

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erstellt am 14.Okt.2013 | 06:20 Uhr

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