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Verärgerte ANwohner : Gutachten soll Klarheit bringen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Anwohner des Hunnenbergwegs in Felm sind sauer über den Zustand der Straße

Schlaglöcher, Matsch, schmutzige Autos: Die Anwohner des Hunnenbergwegs in der Gemeinde Felm sind weiterhin verärgert über den Zustand der zurückgebauten Straße. Die Gemeinde ist nach wie vor überzeugt davon, dass ein falscher Belag verwendet wurde oder die Bauarbeiten nicht richtig ausgeführt wurden.

Von Seiten der Verwaltung habe sich Ingenieur Holger Bütecke die Straße angeschaut, teilte Bauamtsleiter Sönke Jacobsen mit. Der Fachmann teilte die Zweifel der Gemeinde an der fachgerechten Ausführung der Arbeiten. Um nun den oder die Verursacher zur Rechenschaft ziehen zu können, beschloss der Bauausschuss, von einem Prüflabor ein Gutachten zum Zustand der Straße erstellen zu lassen. „Wir müssen diesen Schritt gehen, um zu einer Lösung zu kommen“, sagte der Bauausschussvorsitzende Thorsten Haß (CDU). Die Anwohner müssen sich also weiter gedulden. Zuvor hatten sie erneut ihren Unmut geäußert. „So ein Zustand, und innerhalb so kurzer Zeit. Es ist wirklich katastrophal“, merkte ein Anwohner an. Ein anderer sagte: „Jetzt habt ihr die Straße zerschreddert, dafür Geld ausgegeben, und wir haben Schrott. Da war die Straße vorher besser.“ Nie sei die Rede davon gewesen, dass es ein Feldweg wird, meldete sich auch Anwohnerin Marina Diekmann zu Wort, die fast jede Sitzung zum Thema Hunnenberg besucht. Auch davon, dass dort Schrittgeschwindigkeit zu fahren sei, damit der Belag hält, sei ihnen vorher nichts gesagt worden. Sie forderte erneut eine Teerstraße zumindest bis zu ihrer Grundstückseinfahrt. Die Verantwortlichen in der Gemeinde, genauso unzufrieden mit der Situation, entschuldigten sich bei den Anwohnern. Die Schlaglöcher wurden inzwischen mit Schotter ausgefüllt. „Dass die Schlaglöcher so heftig auftreten, das hat auch uns überrascht“, bekannte der Bauausschussvorsitzende.

„Wir sind mit dem Zustand auch nicht zufrieden“, bedauerte Holger Hackauf (CDU). Für eine Sanierung der Straße hätte die Gemeinde Straßenausbaubeiträge erheben müssen, erinnerte er. Jeder Anlieger hätte zahlen müssen.

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