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Fussball-Verbandsliga : GSC will wieder bei Null anfangen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Wortwahl von Gettorfs Trainer Tim Rogge war nach dem schwachen Auftritt gegen Kronshagen (2:3) deutlich und unmissverständlich: Die Zügel werden angezogen, es darf zukünftig nicht mehr an der richtigen Einstellung mangeln. Ansonsten ist das Abenteuer Verbandsliga nach nur einer Saison wieder vorbei. Schon jetzt sieht es nicht gut aus für den GSC, doch Rogge, der die Mannschaft unter der Woche ins Gebet nahm, ist vor dem Heimspiel gegen Eidertal Molfsee verhalten optimistisch: „Wir haben vor dem Abschlusstraining einiges aufgearbeitet und besprochen. Wir haben gesagt, dass wir jetzt wieder bei Null anfangen und gucken, was dann noch machbar ist. Ich hatte schon das Gefühl, dass nach dem Gespräch eine Last von der Mannschaft abgefallen ist.“

Mit Molfsee kommt heute, 15 Uhr, eine der positiven Überraschungen der bisherigen Spielzeit an den Gettorfer Ringweg. „Es ist egal, gegen wen wir spielen. Wir haben gegen die Topteams wie Rendsburg und Klausdorf mit einem Tor Unterschied verloren, aber genauso auch gegen Teams wie Preetz II oder Büdelsdorf“, sagt Rogge. Er hat in dieser Woche eine dritte Trainingseinheit eingeführt, die allerdings schon länger geplant war, und nicht im Zusammenhang mit dem schwachen Auftritt in Kronshagen steht. Dazu gab es am Dienstag dann die angekündigte harte Einheit. „Die Mannschaft hat gut mitgezogen und nicht gemurrt“, ist Rogge zufrieden mit dem Training.

Aufgrund der Eindrücke in den Einheiten, hat sich der GSC-Coach bereits festgelegt, dass mit Klaas Weber, Jan-Henrik Grobe und Jan-Ole Gravert drei Spieler in die Startelf reinrotieren. Ausfallen werden dagegen Nils Zimmer, Christof Gogolok, Julian Arndt und Lasse Assenheimer. Eine weitere Personalie steht seit dieser Woche fest: Neuzugang Sasa Barbic geht im Winter wieder zurück zum TSV Schilksee II, wird aber bereits jetzt nicht mehr zur Mannschaft gehören.

Der Trainer hat seine Mannschaft aufgefordert, sich gegenseitig mehr zu pushen, also anzufeuern. „Dass wir mehr miteinander reden ist schnell und einfach zu ändern, kann aber für jeden Einzelnen einiges bringen. Mir hat das als Spieler jedenfalls geholfen“, sagt Rogge.

EZ-Tipp: 1:2

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erstellt am 19.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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