Fussball-Verbandsliga : GSC kennt das Rotenhöfer Dilemma

Auch Gettorfs Führungsspieler Christof Gogolok wird aufpassen, dass in seinem Team niemand den TuS Rotenhof unterschätzt.
Auch Gettorfs Führungsspieler Christof Gogolok wird aufpassen, dass in seinem Team niemand den TuS Rotenhof unterschätzt.

Der TuS Rotenhof erlebt nach seinem Aufstieg genau das, was auch die Gettorfer in der Vorsaison lange durchmachen mussten. Viel Lob, aber wenige Punkte.

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25. Oktober 2014, 06:00 Uhr

Genau das, was der TuS Rotenhof als Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga in dieser Saison erlebt, kennen auch die Gettorfer nur zu gut. GSC-Trainer Tim Rogge sagt vor dem heutigen Auswärtsspiel beim TuS: „Ähnlich wie wir in der Vorsaison stehen sie unten drin, bekommen regelmäßig Lob vom Gegner, haben aber keine Punkte geholt.“ Diese Phase haben die Gettorfer hinter sich. Eine Entwicklung hat stattgefunden, die Rogge positiv stimmt. Dennoch warnt er: „Wir dürfen jetzt bloß nicht anfangen irgend jemanden zu unterschätzen. Im Gegenteil: Wir müssen versuchen die Verunsicherung der Rotenhöfer auszunutzen – am besten mit einem schnellen Tor.“

Wenn heute auf dem Rasenplatz in Rotenhof um 16 Uhr der Anpfiff ertönt, wird es auf der Gettorfer Auswechselbank übersichtlich aussehen. Der Grund ist schon etwas kurios: Da die zweite Mannschaft in der Kreisklasse A mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat, muss die Ligamannschaft angezapft werden. Mit Torwart Fritz Schaarschmidt, Michel Möller und Marvin Wittern, gibt Rogge gleich drei mögliche Joker ab. „Es ist schon eine unschöne Situation. Wir wollen zwar gerne helfen, und wenn es nur selten vorkommt, ist es auch in Ordnung, aber auf Dauer würde es schwierig werden“, so der GSC-Ligatrainer, der zudem auf Klaas Weber (Zerrung), Jan-Ole Gravert (Urlaub) und wohl auch Nils Zimmer (Arbeitsunfall) verzichten muss. Für Zimmer und Weber, die gegen den ESV in der Startelf standen, könnten Lars und Erik Empen auflaufen.

EZ-Tipp: 1:3.

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