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FUSSBALL-VERBANDSLIGA : GSC hat sich noch längst nicht aufgegeben

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die ECKERNFÖRDER ZEITUNG gibt eine Hinrundenbilanz über den Gettorfer SC in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost. Mit guter Stimmung soll es für die Mannschaft von Trainer Tim Rogge herausgehen aus dem Tabellenkeller.

shz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 06:11 Uhr

Wenn die Fußballer des Gettorfer SC den Platz verließen, hatten die Zuschauer zuvor in den 90 Minuten plus Nachspielzeit meist ein sehr spannendes Spiel in der Verbandsliga Nord-Ost verfolgt. In nur drei der 16 Begegnungen vor der Winterpause hatte der Sieger mehr als ein Tor Vorsprung – und jedes Mal hatte dabei der Gegner Grund zur Freude: Der MTV Dänischenhagen gewann sein Heimspiel 2:0, der TSV Plön siegte 3:1 in Gettorf, und Inter Türkspor Kiel konnte im letzten Gettorfer Saisonspiel 2013 mit 5:1 triumphieren.

Vor dem zweiten Teil der Saison liegen die Gettorfer mit zwölf Punkten aus 16 Spielen momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz vor dem Suchsdorfer SV (7 Punkte). Der Rückstand auf die Mannschaften davor, wie den TSV Plön (14) oder den Büdelsdorfer TSV (16) ist allerdings gering, so dass die Gettorfer darauf hoffen können, nach den Büdelsdorfern die zweite Mannschaft zu sein, die als Meister der Kreisliga Rendsburg-Eckernförde nicht sofort wieder absteigen müssen.

Während der Gettorfer SC nach seinem Abstieg wieder in die Verbandsliga zurückkehren konnte, gibt es bei der Mannschaft vom Ringweg ebenfalls einen Rückkehrer. Tim Rogge hat nach seinem Gastspiel beim TSV Schilksee den Weg zurück zum GSC gefunden. Diesmal allerdings nicht als Spieler, sondern als Trainer. Dabei hatte der Stratege von Beginn an mit mehreren Problemen an verschiedenen Fronten zu kämpfen. Er musste der Mannschaft seine Spielphilosophie vermitteln, immer wieder wegen Verletzungen improvisieren und hatte mit Christopher Grube den Top-Torjäger aus der Kreisliga-Aufstiegssaison zu ersetzen.

Im Laufe der Saison wuchs die Mannschaft aber immer besser zusammen. Vor dem 1:5 bei Inter Türkspor Kiel holte seine Mannschaft sieben Punkte aus vier Begegnungen. Die Tendenz zeigt also deutlich nach oben.

Ralph Bröckler, der Technische Leiter des GSC: „Mit der Punkteausbeute sind wir nicht zufrieden. Das ist aber eigentlich auch schon das einzige. Ansonsten sind wir mit der Arbeit von Tim und Christian Schössler sehr zufrieden. Alle sind mit großem Eifer bei der Sache, was auch an der hohen Trainingsbeteiligung zu sehen ist. Ein großer Verlust war für uns der Ausfall von Marcel Reinecke, der mit seinem Schien- und Wadenbeinbruch einen Großteil der Hinrunde ausgefallen ist, und uns wegen einer Umschulung auch in der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen wird.“

Personell gehen die Gettorfer mit einem unveränderten Kader in die restlichen Saisonspiele. Ralph Bröckler: „Wir haben uns zwar umgesehen, speziell im Angriff. Doch es ist immer schwierig, jemanden zu bekommen, der einem weiterhilft, wenn man nicht groß mit den Geldscheinen wedelt.“ Große Hoffnungen setzen die Gettorfer aber in Robin Biss, der im Dezember aus Altenholz kam und als neuer Torhüter der Hintermannschaft neue Sicherheit geben soll. „Er hat in den bisherigen Trainingseinheiten schon sehr gute Ansätze gezeigt“, lobt Bröckler.

Kapitän Tobias Gravert ist ebenfalls sehr optimistisch was den Klassenerhalt angeht. „Natürlich sind wir mit der Hinrunde nicht zufrieden. In der Mannschaft steckt viel Potenzial, deshalb gehe ich davon aus, dass wir den Abstieg noch verhindern können. Bisher waren wir vielleicht etwas zu grün für die Liga. Doch das werden wir in der Rückserie nicht mehr sein. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und zu den Trainern ist klasse. Das was Christian und vor allem Tim im Training machen, das ist schon aller Ehren wert. Da lernen auch wir alten Hasen immer noch Neues dazu. Bis auf das Spiel bei Inter Türkspor sind wir nie an die Wand gespielt worden. Das zeigt das wir mithalten können. Es wäre schön, wenn uns vorne auch mal ein leichtes (Stürmer-)Tor gelingt. Bisher mussten wir für einen Treffer immer eine Menge Arbeit investieren. Keiner von uns wird den Kopf in den Sand stecken. Jeder weiß, worum es geht. Jetzt gilt es zu punkten – egal wie.“

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