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Fussball-Kreisliga : GSC hält Verfolger auf Abstand

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Fußballerinnen des Gettorfer SC gewannen beim direkten Verfolger SG EMTV/Fleckeby mit 3:1 und bleiben somit Tabellenführer. Dabei erwischte die SG den deutlich besseren Start in dieses Altkreis-Derby.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Fleckeby | Es war nicht nur die Partie des Tabellenzweiten, der den Spitzenreiter zu Gast hat, sondern auch noch das letzte Altkreis-Derby der Fußball-Kreisliga der Frauen. Die SG EMTV/Fleckeby empfing den Tabellenführer aus Gettorf und musste sich am Ende der intensiven 90 Minuten trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:3 (1:1) geschlagen geben.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber, denn nach einem sehenswerten Spielzug, eingeleitet durch Annika Rickert, ging die SG EMTV/Fleckeby durch Anneke Bremer in der 8. Minute in Führung. Auch in der Folge hatte die Mannschaft von SG-Trainer Wolfgang Petersen, in einem zusehends härter werdenden Spiel, die etwas besseren Möglichkeiten. Eine Unachtsamkeit in der Fleckebyer Abwehr bescherte den Gästen aus Gettorf die erste gute Möglichkeit zum Ausgleich, die prompt von der zuvor eingewechselten Ann-Katrin Henschel genutzt wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde dem GSC ein berechtigter Foulelfmeter zugesprochen, und so hatte der Tabellenführer noch vor der Pause die Chance in Führung zu gehen. Melanie Henke scheiterte aber an der gut aufgelegten Bonnie Jessen im SG-Tor.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich die SG EMTV/Fleckeby nicht mehr so stark, wie noch im ersten Durchgang. Viele Fehler im Spielaufbau machten es dem GSC leicht, die Kontrolle an sich zu reißen. Jedoch dauerte es bis zur 77. Minute, bis die Gäste aus ihrer Dominanz auch Kapital schlagen konnten. Nach einem groben Abwehrfehler der SG besorgte Gettorfs Torjägerin Siri Thomsen das 2:1 für den Gast. Danach warf die SG zwar nochmal alles nach vorne, doch gelang es nicht mehr den Ausgleich zu erzielen, da die Fehlerquote einfach deutlich zu hoch blieb. Eine Minute vor dem Ende besorgte Luisa Kern mit dem 3:1 für den GSC dann den Schlusspunkt.

Wolfgang Petersen sagt: „In der ersten Halbzeit war es ein recht ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns. Nach Wiederanpfiff war ich doch sehr enttäuscht von meiner Mannschaft. Die Kampfbereitschaft und Siegeswille war nicht mehr zu erkennen. Wir haben sehr viele Fehler gemacht und die Laufbereitschaft fehlte mir auch. Und da zeigt sich dann die Qualität vom GSC, die es eiskalt zu nutzen wussten.“


Tore: 1:0 Bremer (8.), 1:1 Hentschel (35.), 1:2 Thomsen (77.), 1:3 Kern (89.).



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