FUSSBALL-VERBANDSLIGA : GSC gelingt 2:2 in der Nachspielzeit

Gegensatz der Emotionen: Während die Preetzer enttäuscht die Köpfe hängen lassen, drehen der Gettorfer Ausgleichsschütze Julian Arndt (rechts; vorne) und Boy Bröckler (dahinter) jubelnd ab.
1 von 2
Gegensatz der Emotionen: Während die Preetzer enttäuscht die Köpfe hängen lassen, drehen der Gettorfer Ausgleichsschütze Julian Arndt (rechts; vorne) und Boy Bröckler (dahinter) jubelnd ab.

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost hat Julian Arndt seinen Startelfeinsatz mit dem hoch verdienten Ausgleich gegen den Preetzer TSV II gerechtfertigt. Das Tor erzielte er in der Nachspielzeit.

shz.de von
31. März 2014, 06:00 Uhr

Mit einem Treffer in der Nachspielzeit durch Julian Arndt kam der Gettorfer SC in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost zu einem hoch verdienten 2:2-Unentschieden gegen den Preetzer TSV II. Die Mannschaft von Trainer Tim Rogge sammelte damit einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt ein, der am Ende noch einmal sehr wichtig werden könnte.

Bei idealen äußeren Bedingungen übernahmen die Gastgeber von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und hatten über den gesamten Verlauf einen Ballbesitz, dessen Größenordnung von 70 bis 80 Prozent an die Spiele des FC Bayern München in der Bundesliga erinnerte. Die Gäste taten so gut wie nichts für ein attraktives Spiel, sondern beschränkten sich rein auf das Zerstören.

Dennoch sorgten zwei individuelle Fehler der Gettorfer für die beiden Gegentreffer durch Maik Hüttinger (18.) und einen Foulelfmeter durch Jirka Jörg Wentorp (36.). Auf der anderen Seite hatten allerdings auch die Gettorfer Glück bei ihrem zwischenzeitlichen Ausgleich von Klaas Weber (28.), dem ein offensichtliches Handspiel von Julian Arndt vorausging. So schien es beim Preetzer 2:1 zu bleiben, obwohl die Gettorfer viel mehr vom Spiel hatten, sich aber bis zur 4. Minute der Nachspielzeit nicht belohnten. Dann rechtfertigte der zuvor emsige, aber glücklose Julian Arndt seinen Startelfeinsatz mit dem für den GSC erlösenden Ausgleich. Nach dem Schlusspfiff sah Preetz’ Felix Ziebell wegen einer Beleidigung noch die Rote Karte.

Während PTSV-Coach kommentarlos den Platz verließ, schnaubte Gettorfs Trainer Tim Rogge tief durch: „Auch wenn wir den Punkt absolut verdient haben, war der Zeitpunkt des Ausgleichs natürlich glücklich. Ich habe selten eine so destruktive Elf wie die Preetzer erlebt. Wir hätten uns fast wieder durch individuelle Fehler um den Erfolg gebracht, doch die Jungs haben gut gekämpft und sich doch noch belohnt.“

GSC: Biss – Wolf, J.O. Gravert, L. Gravert, Grobe (86. Assenheimer) - Ratjens (65. Hansen), T. Gravert, Arndt, Empen, Weber - Bröckler.

Preetz II: Dräger - Pinnau, Wentorp, Bewarder, Wienand - Klaus (46. Queisner), Ziebell, Hüttinger, Ziebell, Kretschmer (68. Baldowsky) - Jensen

SR: Werner (Flensburg). – Zu.: 50

Tore: 0:1 Hüttinger (18.), 1:1 Weber (28.), 1:2 Wentorp (36.; FE), 2:2 Arndt (90.+4)

Rot: Ziebell (Schiedsrichterbeleidigung; nach dem Abpfiff)

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen