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Baugebiet : Grundstückskauf – Damp plant neues Wohngebiet

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Damper Gemeindevertretung stimmt Kaufvertrag für Flächen für künftiges Baugebiet zu.

von
erstellt am 30.Mai.2016 | 06:41 Uhr

Damp | Nun muss der Vertrag nur noch beim Notar unterzeichnet werden, dann gehört der Gemeinde Damp ein rund 42  000 Quadratmeter großes Gelände. Westlich der L 26 und südlich der Ringstraße könnte dann wieder ein neues Baugebiet entstehen. In nicht öffentlicher Beratung stimmte die Gemeindevertretung in der Vorwoche einstimmig dem ausgehandelten Kaufvertrag zu, teilte Bürgermeister Horst Böttcher auf Nachfrage der EZ mit. Er plane in absehbarer Zeit eine Einwohnerversammlung, wo es mehr Informationen geben soll. Danach werde es zügig daran gehen, eine F-Planänderung anzustoßen und zugleich die Aufstellung eines B-Plans vorzubereiten, so Böttcher. Laufe alles gut, hoffe er im Sommer 2017 die nötigen rechtlichen Grundlagen geklärt zu haben.

Im öffentlichen Teil der Sitzung wurden folgende Beschlüsse gefasst, die bereits in den Fachausschüssen teilweise umfangreich diskutiert wurden.

>Für die Reattraktivierung des Entdeckerbades wird die Gemeinde Damp einen Kredit über 180  000 Euro zur Zwischenfinanzierung bereitstellen. Das Geld wird bis spätestens Ende 2019 aus den jährlichen Zahlungen des Badbetreibers auf ein Reattraktivierungskonto getilgt. Geplant ist der Einbau einer Speed-Rutsche für insgesamt 410  000 Euro, die, so die bisherige Idee, während der Revissionsschließung des Bades im Winter eingebaut werden soll.

>Der Ostseeküstenradwanderweg (OKR) soll aufgewertet und über eine Nebenstrecke zwischen Damp und Kappeln näher an die Ostseeküste gelegt werden. 192  000 Euro kostet das Vorhaben in den Gemeinden Damp, Dörphof, Brodersby und Kappeln. Es wird mit EU-Fördermitteln gerechnet, so dass je Gemeinde rund 25  000 Euro verbleiben. Die Zustimmung war einstimmig. Optional kann noch für 27  000 Euro die Damper Promenade neue Beleuchtungskörper erhalten. Dies könnte aus der dann für 2017 erstmals erhobenen Bettensteuer finanziert werden, regte Böttcher an.

> Das Dachgeschoss der gemeindeeigenen Wohnung im St. Johannes Stift soll für geschätzt 32  000 Euro neu für die Vermietung hergerichtet werden. Da es ein alter Bau sei, fielen hohe Kosten für Elektrik und Dämmung an, hieß es.

> Die Jahresrechnung 2014 der Kurbetriebe Damp wurde mit Mehrheit beschlossen.

> Die Jahresrechnung 2015 der kommunalen Volkshochschule Damp wurde beschlossen. In 2015 steuerte die Gemeinde rund 12  400 Euro bei.

> Ihr Aktienpaket mit 114 Anteilen der Schleswig-Holstein Netz AG will die Gemeinde weiter bis 2021 halten. Die Anlage wurde von der Kommunalaufsicht für Gemeinden zugelassen.

>Abgelehnt wurde der Antrag eines Bürgers, der die Aufstellung einer Straßenbeleuchtung in Dorotheenthal gewünscht hatte.

>Einen Antrag auf Änderung des B-Planes 5/III „Ostseebad Damp- Südteil - Betriebshof, Bootslager, Personal- und Ferienwohnungen“ lehnte die Vertretung ab. Ein Anwohner hatte sich mehrfach über Lärmbelästigung im Bereich der Großküche beschwert. Die Prüfung des Amtes ergab, dass dort nicht eine B-Planänderung für Abhilfe sorgen könne, sondern hier das Ordnungsamt hilfreich sein könnte. Sollte der B-Plan geändert werden, dann hätte das vorhandene Gebäude Bestandsschutz. Erst wenn dort neu gebaut werden würde, käme der geänderte B-Plan zum Zug, erläuterte Böttcher.

>Neues bürgerliches Mitglied im Bau- und Planungsausschuss ist Alexander Graf zu Reventlow, der Robert Rösch ersetzt.

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