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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 18:44 Uhr

Grünes Haus : Grundstein für eine neue Ära

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde und die Kirchengemeinde St. Nicolai haben gestern den Grundstein für das neue Grüne Haus in der St.-Nicolai-Straße gelegt. Es soll zum Treffpunkt und Ort der Begegnung vor allem für junge Menschen werden.

von
erstellt am 25.Okt.2013 | 06:26 Uhr

Mit einem Innenmaß von nur 3,20 Meter dürfte das neue Grüne Haus des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde in der St.-Nicolai-Straße 21 eines der schmalsten Gebäude in der Altstadt werden. Gestern Nachmittag legten Propst Sönke Funck sowie die Pastoren der Trägereinrichtungen, Henning Halver vom Zentrum für Kirchliche Dienste und Dirk Homrighausen von der Kirchengemeinde St. Nicolai, den Grundstein für den Neubau im Stadtzentrum. Das Grüne Haus soll nicht nur die neue Repräsentanz des Kirchenkreises mit vielen kirchlichen Angeboten in der Propstei werden, sondern vor allem auch ein Treffpunkt, offenes Haus und Ort der Begegnung für die Jugendlichen. Ins Grüne Haus integriert wird wie bereits im baufälligen und daher abgebrochenem Vorgängerbau der von den Jugendlichen geführte Weltladen für fair gehandelte Produkte sowie die Zentrale von Streetworkerin Heike Peuster.

In Zeiten von Rückbau und Kürzungen sei es für ihn eine besondere Freude, seinen ersten Grundstein in seiner dreieinhalbjährigen Amtszeit zu legen, sagte Sönke Funck. Er erinnerte an die Schließung des Rentamts in der Schleswiger Straße 33 und der Freizeitstätte in Bistensee, die beide nicht zwingend zum Kernbereich der kirchlichen Arbeit zählten. Im Grünen Haus hingegen werde das Evangelium mitten in die Stadt und die Herzen junger Menschen gebracht. „Wo kann das besser geschehen als hier?“

Funck dankte allen Förderern des Projekt, Architektin Manuela Hanke und Bauleiter Jochen Schulze, der Stadt Eckernförde und auch der Aktiv-Region und dem Sozialministerium für die Unterstützung. Die Jugendlichen, die im Grünen Haus einer sinnvollen Freizeitgestaltung nachgingen, würden zwar nicht immer „mit der Bibel in der Hand“ herumlaufen, wichtig sei aber, dass „Gottes guter Geist“ in das Haus Einzug halte. „Es tut gut, das Grüne Haus in Eckernförde zu haben“, sagte er in Anwesenheit vieler Gäste. Er dankte den Jugendlichen, die ihren „Bedarf engagiert formuliert und den Ort auch eingeklagt haben“.

In den Grundstein wurde eine Kupferrolle mit der Grundlegungsurkunde, den Bauplänen,dem Beschlusspapier des Kirchenkreises, Münzen, eine Zeitungskopie vom 7. Juni 1923 mit einem Artikel über die Niederlassung des Zahnarztes Dr. Buechler an gleicher Stelle sowie eine aktuelle Ausgabe der Eckernförder Zeitung eingemauert.

Das Gebäude selbst wird wegen des extrem schmalen Baufeldes und der schwierigen, nur portionsweisen Anlieferung über die Nicolai-Straße eine bauliche Herausforderung für Planer und Handwerker. Im Juni 2014 soll der auf einem Brunnenringfundament ruhende, grün geschlämmte Ziegelbau fertig sein.

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