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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 04:10 Uhr

Schulsanierung : Grundschule in neuem Glanz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Gettorfer Parkschule kurz vor dem Abschluss. In Zukunft gibt es einen Fahrstuhl.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 09:03 Uhr

Schon beim Betreten der Parkschule Gettorf im Tüttendorfer Weg wird es offensichtlich – hier sind Handwerker fleißig am Werkeln. Geruch von frischer Farbe liegt in der Luft und im Gang sind Zementsäcke, Werkzeuge und anderes Handwerker-Zubehör nicht zu übersehen. Ulrich Frank, Schulverbandsvorsteher für den Dänischen Wohld, betont: „Seit 2015 werden an der Parkschule Gettorf umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt und nun stehen wir rechtzeitig zum Schulbeginn kurz vor dem Abschluss.“

In den letzten drei Jahren ist vieles in Ordnung gebracht worden: Die Entwässerungsanlage musste komplett erneuert werden, denn die vorhandene Drainage war nicht mehr sanierungsfähig. Alte Wasserleitungen wurden durch neue ersetzt, Außenwände gedämmt und isoliert, die Innenhöfe neu gepflastert und gestaltet. Im vergangenen Jahr wurde ein weiterer, für die Schule wichtiger Bauabschnitt in Form der Barrierefreiheit mittels Fahrstuhl eingeläutet. Der im Innenhof geplante Aufzugsturm allerdings entpuppte sich als größerer Aufwand als gedacht, denn im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen stellte sich heraus, dass für das Schulgebäude gar keine Statik existierte. „ Durch die Einbeziehung eines Ingenieurbüros zur Erstellung und Berechnung der Gebäudestatik wurde die Bauzeit erheblich verlängert“, stellt hierzu Ulrich Frank fest. „Aber nun ist damit alles dokumentiert. Schließlich stammen die Schulgebäude der Parkschule aus den 1950er Jahren, die Erweiterungsbauten entstanden bis in die 1970er Jahre.“

Die etwa 340 Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 werden zum Schuljahresbeginn nicht nur den neuen Aufzug bemerken, sondern auch die Renovierung von Klassen- und Werkräumen feststellen. Malermeister Michael Kopp führte die kompletten Malerarbeiten im Gebäude alleine aus und nutzte die Schulferienzeit, um in vier Klassenräumen und zwei Werkräumen Fenster, Türen und Heizkörper neu zu streichen.

Zusätzlich wurden in den Werkräumen neue Dämmplatten an der Decke verlegt und neue Leuchten angebracht. Bodenleger Enrico Rosenbaum war noch dabei, neuen Estrich in einem Klassenraum aufzubringen, so dass dann auch dort Teppichboden ausgelegt werden kann. Ulrich Frank berichtet in diesem Zusammenhang davon, dass sich durch verschiedene Arbeiten natürlich auch immer wieder Hindernisse ergaben: „In einem Klassenzimmer sollte einfach nur das Waschbecken an die andere Seite der Tafel verlegt werden. Und bei diesen Arbeiten stellte sich heraus, dass die Wasserleitungen gar nicht mehr in Ordnung waren und zusätzlich erneuert werden mussten. So kam vieles an Mehrarbeit zusammen.“

Im Außenbereich der Schule sorgen jetzt eine angelegte 50 Meter-Bahn und eine Sprunggrube dafür, dass die Disziplinen für die Bundesjugendspiele bewältigt werden können. Ebenfalls im Außenbereich stehen Tischtennisplatten – jedenfalls meistens: Am Wochenende sind zwei der Platten Vandalismus zum Opfer gefallen. Darüber ist Hausmeister Karl-Heinz Kammer verständlicherweise nicht glücklich. Er ist seit zweieinhalb Jahren an der Schule tätig und stellt dazu fest: „Diese kurze Zeit fühlt sich für mich wie zehn Jahre an, denn die Bauarbeiten an der Schule sind eigentlich für diese lange Dauer gedacht.“

Diese ganzen Arbeiten jedoch stehen nun kurz vor dem Abschluss, denn – so Ulrich Frank abschließend: „In den nächsten beiden Wochen bis zum Beginn des neuen Schuljahres sind nur noch Feinarbeiten zu erledigen.“

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