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Finanz- und Hauptausschuss : Grünes Licht fürs Heimatmuseum

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Einweihung des Gettorfer Sportparks geht nochmals an die Lenkungsgruppe/ Ko-Finanzierung für das Heimatmuseum beschlossen

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2017 | 07:33 Uhr

Gettorf | Ausführlich diskutierte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Gettorf am Dienstag über das Eröffnungswochenende des Sportparks, das vom 30. Juni bis zum 2. Juli stattfinden wird. Strittig war vor allem, ob die Veranstaltung am Freitagabend nur für die Sportler und geladene Gäste geplant werden soll oder als Open-Air-Veranstaltung für alle. Unterschiedliche Meinungen gab es auch darüber, ob es logistisch machbar ist, im Falle von schlechtem Wetter die Veranstaltung kurzfristig ins Trockene zu verlegen. Schließlich einigte sich der Ausschuss drauf, die diskutierten Fragen noch einmal zurück in die Lenkungsgruppe für das Festwochenende zu geben. Für die Planung und Durchführung des Einweihungs-Wochenendes wird der Etat für die Erstellung des Sportparks Gettorf um maximal 20.000 Euro aufgestockt. Das beschloss der Ausschuss einstimmig.

Der Bürgermeister wird mit den Hauptnutzern des Sportparks im Sinne einer nachhaltigen Werterhaltung des „Sportpark Gettorf“ Gespräche führen. Ziel ist es, die beteiligten Akteure dafür zu gewinnen, Teilaufgaben eines „Objekt-Managers“ zu übernehmen. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Grünes Licht gab es für die Erweiterung des Heimatmuseums. Der Ausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, den Ko-Finanzierungsanteil in Höhe von rund 24  000 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Betrag war bereits in den Haushaltsplan 2017 eingestellt worden. In Kürze wird der Bauantrag gestellt. Die endgültigen Beschlüsse werden am 22. Februar 2017 von der Gemeindevertretung gefasst.

Im Mehrzweckgebäude am Sportpark geht der Innenausbau voran. In der Küche erfolgte am Dienstag die Versiegelung des Fußbodens. Die Malerarbeiten sind im Gange. In der kommenden Woche wird die Küche eingebaut, so Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD) in seinem Bericht.

Bei den kommenden Wahlen wird es keine gemeindlichen Plakatwände geben. Bündnis90/Die Grünen hatten einen entsprechenden Antrag gestellt, um die Wahlwerbung auf wenige Standorte zu begrenzen. Das Vorhaben scheitert an mangelnden Grundstücken, die dafür in Frage kommen. Amtsdirektor Matthias Meins betonte, dass Begrenzungen der Wahlwerbung grundsätzlich möglich seien, es aber keine werbefreien Bezirke geben dürfe.

Die Ordnungsprüfung des Gemeindeprüfungsamtes des Kreises Rendsburg-Eckernförde bei der Amtsverwaltung Dänischer Wohld ist ohne nennenswerte Beanstandungen zu Ende gegangen. Der Ausschuss beschloss die Stellungnahme der Gemeinde Gettorf zum Prüfungsbericht einstimmig. Wichtig für viele Grundstückseigentümer dürfte vor allem das Versprechen in der Stellungnahme sein, die Ausbaubeitragssatzung vom 21.03.2001 auf Aktualität zu prüfen und eine Neufassung den gemeindlichen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Einsparpotenzial wird bei der Kindertagesbetreuung gesehen. Kosten könnten durch weniger differenzierte Öffnungszeiten gespart werden. Dazu sagte der Ausschussvorsitzende Joachim Wendt-Köhler (SPD): „Wir werden keine Betreuungsangebote schaffen können, die jedem Arbeitszeitmodell gerecht werden.“

Aufgrund der winterlichen Temperaturen kommt es zu Bauverzögerungen beim Neubau der Kindertagesstätte Ofeld. Ursprünglich sollte am 20. Februar mit der Sohle begonnen werden, so Bürgermeister Jürgen Baasch. Das wird sich jetzt voraussichtlich verzögern. „Der Winter hat uns voll im Griff“, so Baasch.
Beim Baugebiet Triangel sind derzeit 21 Verträge in Vorbereitung. Weitere werden folgen. Die Submission für das Bauvorhaben Kläranlage ist erfolgt. Die Bausumme von 3,3 Millionen Euro bewegt sich im geplanten Kostenrahmen. Der Baubeginn ist im März geplant. Das teilte Kämmerer Dirk Schwauna den Ausschussmitgliedern mit.

Die Seniorenanlaufstelle soll für ein Jahr in die Verlängerung gehen, so das einstimmige Votum des Ausschusses.

Für das Gewerbegebiet Ravensberg gibt es Ansiedlungs- bzw. Erweiterungswünsche von Einzelhandelsbetrieben. Aus diesem Grund wird derzeit ein Gutachten erstellt, das den Bedarf an möglicher zusätzlicher Einzelhandelsfläche bewerten soll.




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