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Finanzausschuss : Grünes Licht für die Sanierung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Looser Finanzausschuss empfiehlt die Sanierung von zwei so genannten Rentnerwohnungen. In 2013 sollen maximal 60000 Euro im Nachtrag bereitgestellt werden. 2014 soll ein neues Dach kommen. Die Kapellenreparatur wird mit 6000 Euro bezuschusst.

Die zwei Wohnungen im so genannten Rentnerwohnheim der Gemeinde sollen saniert werden. Nachdem schon der Bauausschuss das Vorhaben empfahl, gab auch der Finanzausschuss unter Leitung von Erich Leupold (CDU) grünes Licht. Bei einer Enthaltung wurde empfohlen, in zwei Schritten insgesamt 80 000 Euro zu investieren.

Im ersten Bauabschnitt, der maximal 60 000 Euro kosten darf, sollen die zwei Wohnungen neue Sanitärbereiche, neue Fliesen und auch neue Haustüren bekommen. Die Elektroinstallation wird ebenso modernisiert wie Wände gemalt. Eine der Wohnungen bekommt auch eine neue Küche. Darüber hinaus wird die bisherige strombasierende Heizung und Warmwasserversorgung durch eine Gasbrennwertanlage ersetzt. In einem zweiten Schritt, der aber erst im Haushalt für 2014 erfasst werden soll, wird das Dach des Bungalows thermisch saniert und durch eine einseitige leichte Aufstellung mit einem Gefälle versehen. Prüfen sollen das Amt, beziehungsweise der Planer, ob noch ein Angebot der Stadtwerke Eckernförde für die Bereitstellung einer Heizungsanlage besteht. Ein Verkauf der Anlage, auf der Ende 2013 noch rund 32 000 Euro Restschuld für die Gemeinde lasten, war über mehrere Jahre erfolglos. Derzeit würde die Jahresmiete beider Wohnungen 4800 Euro im Jahr ergeben. In Folge der Sanierung würde die Miete für beide Wohnungen nach Rücksprache mit einer Mieterin auf rund 8000 Euro im Jahr steigen, sagte Leupold. Im Gegenzug werden die Mieter mehr Wohnkomfort genießen und bei den Nebenkosten (Strom) stark entlastet, da das Gebäude thermisch saniert werde, erläuterte Hans-Jürgen Mordhorst (WVL). Er forderte zugleich, dass die Bausanierung durch einen Fachmann begleitet wird, und der Kostenrahmen von 60 000 Euro auf jeden Fall eingehalten wird.

Geld wird die Gemeinde nach einstimmiger Empfehlung auch für notwendige Reparaturen an der Kapelle Loose einsetzten. So hat die Kirchengemeinde Rieseby Reparaturen am Windfang und Eingangspodest des Gebäudes begonnen. Insgesamt wird mit Kosten von rund 12 000 Euro gerechnet. Die Kapelle war 1964 durch die Gemeinde Loose auf Gemeindegrund gebaut worden. Zugleich waren zwei Ehrenmäler, die auf der Trasse der ab 1958 gebauten B 203 lagen, an die Kapelle umgelegt worden. Seitdem pflegt und betreut die Kirchengemeinde die Anlagen, ergänzte Bürgermeister Gerd Feige. Loose habe bisher nur bei einer Fensterreparatur etwas gezahlt. Die CDU-Fraktion schlug daher vor, 6000 Euro aus der Gemeindekasse einzusetzen. Schriftliche Vereinbarungen oder dergleichen über die Nutzung der Anlagen gibt es nicht, es lief bisher immer im gegenseitigen Einvernehmen, so Feige weiter. An dem sollte sich auch nichts ändern befanden Burkhard Römer und Mordhorst(WVL). „Die Kapelle ist ein Aushängeschild für Loose“, so Römer. Die Arbeiten laufen seit rund einer Woche und sollen, so die Planung der Kirchengemeinde Rieseby, Ende September abgeschlossen sein.

In nicht-öffentlicher Beratung empfahl der Ausschuss einstimmig, eine Teilfläche mit rund 1600 Quadratmetern im Bereich der BBS zu erwerben. Es wird mit Kosten von rund 8000 Euro gerechnet. Die Kosten für die Vermessung und die Vertragsausgestaltung trägt Loose, hieß es. Das Amt wurde beauftragt zu prüfen, ob ein derzeit auf der Teilfläche vorhandener Spielplatz erhalten bleiben muss, oder ob die Gemeinde ihn abbauen kann, weil sie bereits über einen neu ausgestatteten Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus verfügt.

 

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erstellt am 19.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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