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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 21:13 Uhr

Grüne Vorbehalte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Schulentwicklungsplan des Kreises auf dem Prüfstand

von
erstellt am 14.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Der 2011 beschlossene Schulentwicklungsplan der Stadt Eckernförde wird auch in die anstehende Fortschreibung des Schulentwicklungsplans des Kreises Rendsburg-Eckernförde einfließen. Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport billigte die Beschlussvorlage mit den bekannten Empfehlungen, die weitgehend auf dem Gutachten von Prof. Klaus Klemm basieren. In einigen Punkten ist die Stadt abgewichen. So wird die Pestalozzischule entgegen dem Klemm-Gutachten als eigenständige Förderschule fortgeführt. Und entgegen der Empfehlung Klemms werden die derzeit zweizügige Fritz-Reuter- und einzügige Richard-Vosgerau-Grundschule nicht am Standort der Fritz-Reuter-Schule in der Breslauer Straße zusammengelegt.

Nachdem der grüne Fraktionschef Edgar Meyn dieses Thema bereits im Kommunalwahlkampf aufgegriffen hatte, wies nun auch sein Parteifreund Joschka Knuth auf diesen für die Grünen neuralgischen Punkt hin. Sollten beide Grundschulen einzügig werden, müsse man auch „über eine Zusammenlegung oder Kooperation nachdenken“. Man dürfe „die ökonomische Sinnhaftigkeit nicht vernachlässigen“. Er hoffe allerdings, dass Eckernförde seinen Namen als Zuzugsgemeinde gerecht werde und sich auch Familien mit Kindern ansiedeln, die die Schulen stärken. Der Schulentwicklungsplan sei für ihn jedoch „nicht konkret genug“. Bei einer Gegenstimme (Knuth) und zwei Enthaltungen (Bürger-Forum) wurde die Stellungnahme der Stadt zum Schulentwicklungsplan des Kreises mit großer Mehrheit angenommen.


Thema Mobbing


Das Team Schulsozialarbeit – Barbara Müller, Birte Stoffers, Christian Pfluger, Daniel Frank und Max Ahlborn – hat einen Überblick über seine Arbeit im vergangenen Schuljahr gegeben. Im Blickpunkt standen neben der Einzelfallhilfe das Sozialtraining. Schwerpunkt: Ausgrenzung / Mobbing, das durchgehend an allen Schulen von der Primarstufe bis zum Sekundarbereich II ein Thema ist. Die Pädagogen und Sozialpädagogen haben ihre Kontakte und Beratungen von Schülern, Eltern und Lehrern detailliert erfasst und in zahlreichen Grafiken dargestellt. Hauptteil der Arbeit war die „Beratung und Vermittlung von Hilfen“ sowie „Sozialpädagogisches Handeln“. Darüber hinaus gab es Projekte und Präventionsangebote von Sozialem Lernen in Grundschulen über Streitschlichtung , Klassentraining bis zur Vernetzung außerschulischer Angebote.

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