zur Navigation springen

Grüne Küstentour: Müll sammeln statt Wahlkampf

vom

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Eckernförde | Eigentlich wollten die Grünen Bundestagswahlkampf am Strand machen - doch bei dem wechselhaften Wetter waren gestern zu wenige Menschen am Strand. Deshalb hat der Vorsitzende der Eckernförder Grünen, Joschka Knuth, den Wahlkämpfern der Küstentour vorgeschlagen, stattdessen Müll zu sammeln. Dazu ließen sie sich nicht zwei Mal bitten und zogen mit Abfallsäcken ausgerüstet an den Südstrand, um auf die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hinzuweisen.

Die Küstentour führt die Gruppe aus fünf Parteimitgliedern - in wechselnder Besetzung - entlang der Ostseeküste von der polnischen bis zur dänischen Küste. Dabei gehen sie in den Urlaubsorten an die Strände und Promenaden, um mit Urlaubern und Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Daran beteiligen sich auch Spitzenpolitiker der Grünen, in Eckernförde war bereits Montag der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht dabei.

Mit dem Müllsack in der Hand berichtete Joschka Knuth von einem Vorhaben, das er zusammen mit dem Entsorger AWR plant: Weil es so viel Abfall am Strand gibt, könnten Müllbeutelspender aufgestellt werden, wie es mit den kostenlosen Hundekotbeuteln gemacht werde. Die Sensibilität für das Thema sei vorhanden, sagte Tour-Organisator Joscha John: Während der Reise habe er oft Leute gesehen, die im Vorbeigehen Müll aufgesammelt haben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen