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Ehemaligentreffen : Großes Wiedersehen an der Isarnwohld-Schule

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Alte Schulfreunde und Lehrer treffen – das konnten die die ehemaligen Abiturienten in Gettorf. Besonders interessant war für die Lehrer, was aus ihren Schützlingen geworden ist.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 05:19 Uhr

Viele studieren, haben Erfahrungen im Ausland gesammelt, andere haben eine Ausbildung begonnen oder schon abgeschlossen, wieder andere bereits eine Familie gegründet: An die 100 ehemaligen Abiturienten der Gettorfer Isarnwohld-Schule trafen sich am Freitag im Z-Gebäude, um Neuigkeiten auszutauschen und sich an die gemeinsame Schulzeit zu erinnern.

Das Kubiz steht noch nicht wieder zur Verfügung. Lehrerin Silke Schuppenhauer, die die Ehemaligen-Treffen jedes Jahr organisiert, Schulleiterin Marion Burkhart und ihr Stellvertreter Udo Runge begrüßten jeden Gast mit Handschlag. Gesichter strahlten vor Freude, sich wieder zu sehen, an den Tischen wurde sich angeregt unterhalten, der 13. Jahrgang verkaufte Getränke, Salate und Würstchen für die Abi-Kasse. „Es ist immer schön, seine ehemaligen Schützlinge wieder zu treffen und zu erfahren, was sie so machen“, findet Silke Schuppenhauer. Marion Burkhart wünschte sich, das Treffen auf dem Schulgelände zu einer festen Einrichtung zu machen. „Ich finde es ganz wichtig, dass sich die Schüler auch über ihre Schulzeit hinaus mit ihrer Schule identifizieren“, erklärte sie. „Wenn es uns als Lehrkräfte gelingt, durch unser pädagogisches Wirken ein gutes Gefühl zu den Schülern aufzubauen, so dass man sich auch nach der Schulzeit austauscht, freut mich das sehr.“

Einige Werdegänge waren absehbar, andere überraschten. Frederik Tietz aus Neudorf etwa, Abi-Jahrgang 2007, der bereits während der Schulzeit mit herausragendem, logischem Denken beeindruckte, hat inzwischen sein Mathematik-Studium in Göttingen abgeschlossen und schreibt an der Uni Hannover seine Doktor-Arbeit. „Ich habe auch lange mit dem Lehramt Mathe und Musik spekuliert“, verriet er. Er war während seiner Schulzeit Gitarrist der Alternativ-Rock-Band Double NB. „Aber ich habe mir gedacht, wenn Mathe, dann richtig verrücktes Zeug“, sagte er und lachte. Das Thema seiner Doktorarbeit im Bereich algebraische Geometrie nennt sich „Stabile topologische Invarianten von Modulräumen“. Vereinfacht gehe es da um die Klassifikation geometrischer Räume, erklärte er. Zu den Ehemaligen-Treffen kommt er gerne. So wie Finja, Kristina, Tatjana, Melanie und Marina, Abi-Jahrgang 2012, sprachlich-ästhetisches Profil. Während die anderen in der Nähe geblieben sind, studiert Finja Köster „International Business & Politics“ in Kopenhagen. „Das ist eine Mischung aus Politik und Wirtschaft, die es nur selten gibt“, erzählte sie. Der Studiengang ist komplett auf Englisch. Da hilft ihre sprachliche Vorbildung sehr. Und sie lernt gerade Dänisch. Ihr Auslandssemester möchte sie in Asien verbringen. „Kopenhagen ist sehr international, nicht billig, aber toll“, schwärmte sie. Die Studenten kommen aus ganz Europa, Malaysia, aus den USA und Südamerika. „Der Konkurrenzkampf ist hart. Aber ich versuche, mich davon nicht beeindrucken zu lassen.“ Die jungen Frauen hatten sich viel zu erzählen. Melanie Dahm: „Es ist total schön, dass wir uns hier wiedersehen.“

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