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Eckernförder Zeitung

20. September 2017 | 22:02 Uhr

Großer Orchesterabend in der Aula

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Elftes Tut’n-un’-Blas’n-Konzert an der Peter-Ustinov-Schule / Acht Orchester zweieinhalb Stunden im musikalischen Einsatz

von
erstellt am 23.Jun.2015 | 10:07 Uhr

Acht Orchester mit rund 200 Musikern – zum elften Mal gab die Peter-Ustinov-Schule am Montagabend ihr großes „Tut’n un’ blas’n“-Konzert unter der Leitung von Musiklehrer Thorsten Plaß. Ursprünglich sollte es unter freiem Himmel stattfinden, doch das unstete Wetter machte den Musikern einen Strich durch die Rechnung. Also wechselten sie kurzerhand in die Aula, die von Eltern und Großeltern voll besetzt war.

Beim „Tut’n un’ Blas’n“ treten alle Schulorchester auf und zeigen, was sie können. Die musikalische Förderung und Erziehung ist an der Peter-Ustinov-Schule sehr wichtig. Rund die Hälfte der Schüler beherrscht mindestens ein Instrument. Zusätzlich waren diesmal der Spielmannszug Drums and Pipes und das Jugendrotkreuzorchester Eckernförde dabei, die eindrucksvoll unter Beweis stellten, wie zwei gut aufeinander abgestimmte Orchester zur gemeinsamen Harmonie finden und ein musikalisches Feuerwerk abbrennen.

Das Konzert entsprach einer einfachen, aber sinnvollen Dramaturgie: Die jüngsten Schüler machten den Anfang, der jeweils höhere Jahrgang folgte. Die Stücke wurden von Jahrgang zu Jahrgang schwieriger, der Takt dagegen immer präziser und Zusammenspiel und Melodie immer stimmiger. Mit „When the saints go marching in“ brachten die sechsten Klassen mit ihrer Band „Shidchi“ noch einen Klassiker auf die Bühne, doch schon beim nächsten Lied „Tears in heaven“ von Eric Clapton ließ sich erahnen, dass an diesem Abend eine modernere Titelauswahl dominierte, was schließlich von Michael Jacksons „Bad“ unterstrichen wurde.

„Les Seizièmes“, die Band der 7. Klassen, wurde schließlich mit „Rolling in the deep“ von Adele, „Roar“ von Kate Perry oder „Grenade“ von Bruno Mars noch aktueller, bevor die 8. Klassen mit einem Queen-Medley und Beatles-Songs wieder die Zeit ein wenig zurückdrehten.

Shidchi, Les Seizièmes, Fofftein – die Namen der Bands variieren. „Jede Band stimmt selbst über ihren Namen ab“, erklärt Musiklehrerin Eva Bornett. „Es gibt keinen Zwang, alles in einer Sprache zu halten.“ Nur in der richtigen Reihenfolge sollten die Namen schon bleiben, verlaufen sie doch aufsteigend und symbolisieren, die wievielte Band sie mittlerweile sind, die von der Schule gefördert wird. „Decimocuarta“ zum Beispiel ist spanisch und heißt „Vierzehnte“ und ist die Band der 9.Klassen. Die der 8. Klassen ist „Fofftein“, die der 7. Klassen „Les Seiziemes“, die „Sechzehnte“, und die der 6. Klassen heißt schließlich „Shidchi“, eine abgekürzte japanische 17.

Natürlich spielte auch noch „Les Treiziemes“ der 10. Klassen und die Vorzeigeband der Schule, die jahrgangsübergreifenden „Red Scorpions“, bevor der Spielmannszug „Drums & Pipes“ souverän und in bewährter Qualität seinen Auftritt hatte – seine Mitglieder saßen durch die vielen öffentlichen Auftritte fest im Sattel. Ebenso das Jugendrotkreuzorchester, das ein Blues-Brothers-Medley und eine Grönemeyer-Zusammenstellung zum Besten gab. Höhepunkt des zweieinhalbstündigen Abends war das Stück „Highland Cathedral“, das alle Bands am Ende gemeinsam spielten.

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