Große Freude: Politik dankt Müttern und Hebammen

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29. August 2012, 03:59 Uhr

Eckernförde | Die Entscheidung, die Geburtshilfe in der imland Klinik Eckernförde zu erhalten, hat gestern Abend für eine Riesenerleichterung in Eckernförde gesorgt.

Alexandra Bruns fühlte sich großartig. "Es war ein tolles Gefühl, Teil einer so großen Bewegung zu sein. Tausende von Menschen sind ihrer Entbindungsstation zur Hilfe geeilt, haben alles in ihrer Macht stehende getan und so den Erfolg erzwungen. Es war mir und vielen anderen ein Bedürfnis, die Fürsorge und den Schutz, den die Mütter von den Hebammen und Ärzten auf dieser Station in den intimsten Momenten empfangen haben, auf diese Art zurückzugeben", sagte sie als eine der Vorkämpferinnen.

"Ich freue mich riesig", sagte Bürgermeister Jörg Sibbel. "Das ist ein sehr guter Tag für Eckernförde und die gesamte Region. Die gemeinsamen Bemühungen waren erfolgreich". Sibbel wusste, wem er diesen Erfolg maßgeblich zu verdanken hatte: "Ich bedanke mich herzlich bei den Hebammen und der Initiativgruppe, die die eindrucksvolle Protestbewegung organisiert haben." Er gehe nach der jüngsten Entscheidung davon aus, dass die Geburtshilfe und auch die Kinderstation "langfristig erhalten bleiben - das muss auch das Ziel sein". Der Bürgermeister dankte auch dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, der seiner Ausgleichs- und Ergänzungsfunktion nachgekommen sei und entsprechende Mittel für die Geburtshilfe bereitstelle.

"Diese Entscheidung ist eine super Nachricht für die gesamte Region", erklärte der Eckernförder CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Günther gestern Abend in einer ersten Stellungnahme. "Dieser Erfolg hat immer viele Mütter und Väter. In erster Linie gilt mein Dank den vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der Bürgerinitiative, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz in den letzten Tagen den Löwenanteil geleistet haben".

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