Große Bewährungsprobe für den Festivalstandort

Jens Skwirblies. Foto: Kühl
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Jens Skwirblies. Foto: Kühl

6000 verkaufte Tickets, Top 2 der Open-Air-Konzerte in Deutschland und Nik Kershaw im Vorprogramm - Rod Stewart kann kommen, meint Konzertveranstalter Jens Skwirblies. Das bisher größte Musikereignis Eckernfördes steigt am 10. Juli am Südstrand.

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27. März 2009, 11:29 Uhr

Eckernförde | Noch ist wenig zu spüren vom Summer Beach Festival mit Rod Stewart. Doch das wird sich womöglich bald ändern. Konzertveranstalter Jens Skwirblies steckt mitten in den Vorbereitungen und rechnet mit dem Einzug frühlingshafter Temperaturen mit einem nochmaligen Anstieg der Kartennachfrage. 6000 Tickets - Stückpreis 80 Euro - sind bereits verkauft, und er ist mehr als zuversichtlich, dass auch die übrigen 9000 noch ihre Abnehmer finden werden und das Festivalgelände am Südstrand am Freitag, 10. Juli, ausverkauft sein wird.

Optimistisch stimmen Skwirblies zum einen die bisherigen Vorverkaufszahlen, zum anderen die gewaltigen Dimensionen des Open-Air-Konzerts mit riesiger Bühne und Videowand und vor allem die Qualität, die ein Weltstar wie Rod Stewart seinem Publikum zu bieten hat. Mit seiner unvergleichlichen Stimme begeistert er die Menschen weltweit, seine Konzerte werden hoch gehandelt und sind in der Regel ausverkauft, berichtet Skwirblies. Einen Run auf die Karten erwartet Veranstalter Skwirblies spätestens zwei Monate vor dem Konzert, wenn das Festivalfieber mit den Temperaturen langsam zu steigen beginnt. Dem Sog eines solchen Großereignisses wird sich vor allem in Eckernförde kaum jemand entziehen können, meint er.

Bevor Rod Stewart und seine zwölfköpfige Band ab 20.30 Uhr seine vielen Welt-Hits in den hoffentlich lauen Eckernförder Festival-Himmel rocken, gehört die Bühne ab 18.30 Uhr dem Musik-Poeten und Song-Schreiber Nik Kershaw. Der 51-jährige Engländer hat vor allem in den 80-er Jahren mit Hits wie "I Wont Let The Sun Go Down On Me", "Wouldnt It Be Good " oder "The Riddle" für Furore gesorgt. 1985 nahm er am legendären Live-Aid-Konzert im Londoner Wembley-Stadion teil. Zwischen 1990 und 1998 war er sporadisch als Studiomusiker und Songwriter tätig, unter anderem für Boyzone, Bonnie Tyler, Cliff Richard, Colin Blunstone und Chesney Hawkes. Sein neuestes Werk heißt "Youve Got To Laugh".

Das Festival eröffnen wird um 17 Uhr eine Band, die an der Endausscheidung des John-Lennon-Talent-Awards teilgenommen hat. Welche das sein, wird, konnte Veranstalter Jens Skwirblies noch nicht sagen.

Die Hotels in Eckernförde und Umgebung sind für den Festivalzeitraum so gut wie ausgebucht. Stewart selbst wird wohl wie Joe Cocker im vergangenen Jahr in Hamburg nächtigen, seine Band in Kiel und Kershaw in Ratzeburg, wegen der Nähe zum Flugplatz Lübeck.

Einen Großparkplatz wird es im Bereich des Gutes Altenhof geben sowie weitere im Umkreis. Wie im Vorjahr wird der Stadtverkehr Eckernförde einen Shuttleservice anbieten.

Für den Aufbau der riesigen und stabilen Stahlgerüstbühne sowie aller weiteren Einrichtungen rechnet Veranstalter Skwirblies mit zehn Tagen - doppelt so lange wie beim Cocker-Open-Air. Der Südstrand soll während dieser Zeit aber bis auf das abgesperrte Areal weiter zugänglich bleiben. Die Bühne wird komplett mit einer wetterfesten Plane eingehüllt sein, so dass die Elektronik und Instrumente selbst bei Dauerregen keinen Schaden nehmen. Im Bühnenhintergrund wird eine große Videoleinwand installiert, auf der die Live-Bilder der sechs Kamerateams gezeigt werden, die das Geschehen auf der Bühne und auf dem Festivalgelände einfangen.

Zwei Drittel der Gage, über deren Höhe er sich ausschweigt, hat Jens Skwirblies bereits ans Management überwiesen. Die Stadt bürgt für einen Teil der Summe.

Bereits das Cocker-Konzert in Eckernförde hat in der internationalen Musikbranche für Aufsehen gesorgt. Mit der Verpflichtung von Rod Stewart sind Skwirblies und Eckernförde noch stärker in den Fokus der internationalen Manager und Veranstalter gerückt. Läuft auch der Stewart-Auftritt rund, dürfte das Summer Beach Festival in Eckernförde endgültig etabliert sein, sagt Skwirblies. Dann darf man sich getrost die Frage stellen: Wer kommt 2010, 2011 und 2012? .Karten für das Open-Air-Festival gibt es im Kundencenter der Eckernförder Zeitung, Kieler Straße 55, 04351/470034

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