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Internationales Naturfilmfestival in Eckernförde : Green Screen: Online-Verkauf beginnt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Programmmacher des Naturfuilmfestivals haben die Inhalte des 11. Internationalen Naturfilmfestivals vorgestellt. Ab sofort können Karten online gekauft werden.

Jedes Jahr wird dieser Moment mit Spannung erwartet. Das Programm des 11. Internationalen Naturfilmfestivals Green Screen vom 13. bis 17. September kann ab sofort eingesehen werden. „Erstmal jedoch nur online“, sagt Maike Juraschka aus dem Green-Screen-Büro in der Frau-Clara-Straße. Die gedruckte Variante wird ab Mittwoch, 19. Juli, in vielen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften ausliegen. Dazu gehören alle Steiskal-Filialen, Büchereien, der Tourismuspunkt an der Stadthalle und das EZ-Kundencenter. Wichtig: Auch Tickets können ab sofort online gekauft werden. Dabei hat das Ticketsystem eine deutliche Überarbeitung erfahren. „Man kann jetzt sehen, wie viele Restkarten es jeweils noch gibt. Somit sei auch keine Überbuchung der Filme mehr möglich“, erklärt Green Screen-Mitarbeiter Carsten Füg.

Zum ersten Mal hat das Festival ein Motto bekommen: „Zukunft der Meere“ soll im Fokus stehen. Aber es werden natürlich nicht ausschließlich Filme über das nasse Element gezeigt. „Selbstverständlich werden auch Löwen und andere Tiere ihren Platz haben“, sagt Füg.

Schon am Mittwoch, 13. September, werden am Nachmittag die drei besten Meeresfilme aus den letzten Festivaljahren gezeigt. Der inoffizielle Startschuss fällt aber schon am Vorabend um 19 Uhr in der Stadthalle. Es sind hochkarätige Gäste zu den „Eckernförder Gesprächen“ geladen worden. Thema ist die Vermüllung unserer Ozeane. Neben Heike Vesper, Leiterin des Meeresschutzes beim WWF, werden auch Dr. Mark Lenz, Forscher am Geomar, und der Forschungstaucher Uli Kunz teilnehmen. Letzterer schoss übrigens das Plakatfoto für das Green Screen-Festival. Auch Joschka Knuth (Grüne) wird mitdiskutieren. Mit Spannung werden die Ausführungen eines Vertreters von „PlasticsEurope Deutschland“ erwartet. Dabei handelt es sich um den Verband der Kunststofferzeuger. Eingeladen wurde auch ein Aktivist von „EineWelt“.

Insgesamt werden während des Festivals 102 herausragende Naturfilme gezeigt. 36 von ihnen sind für die Preisverleihung nominiert, die am Sonnabend in der Stadthalle stattfinden wird. Trotz des Fokus auf das Leben in den Ozeanen werden auch zahlreiche Filme mit anderen Schwerpunkten zu sehen sein. „Ich zum Beispiel freue mich auf den Film über Lemminge und Nacktmulle von Zoltan Török“, sagt Antja Spitzbarth aus dem Festivalbüro. Der Regisseur sei schon mehrfach für Filme über das beste Tierverhalten ausgezeichnet worden. Ihre Kollegin Kerstin Domke hingegen freut sich auf den Film „The Ivory Game“. Dieser beschäftigt sich mit dem Elfenbeinhandel in Afrika. „Das ist eine internationale Koproduktion und wirklich aufwühlend gedreht“, sagt sie.

Carsten Füg betont, dass alle Filme hochkarätig seien. „Es werden viele wichtige Themen abgebildet“. So sollen auch die noch nicht veröffentlichten Filme „Wilde Ostsee“ gezeigt werden. In drei Teilen geht es hier um das Leben rund um das Meer vor unserer Haustür. Auch die bekannte Reihe „Terra X“ ist auf dem Festival vertreten. Die beiden Filme „Eine Erde, viele Welten – Dschungel“ und „Eine Erde, viele Welten – Inseln“ werden gezeigt. „Diese Filme enthalten bemerkenswerte Aufnahmen, die es so noch nie gab“, sagt Füg.

Neben den spannenden Filmen, wird es auch wieder ein Rahmenprogramm geben. In diesem werden zwei Filme von Heinz Sielmann gezeigt. Der bekannte Tierfilmer wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Um diesen zu ehren, wurden zwei seiner Filme restauriert und koloriert. „Im Anschluss daran wird es ein Symposium geben“, sagt Antje Spitzbarth. Man wolle hier die Techniken von früher mit den Filmen von heute vergleichen. Dazu sollen einzelne Szenen aus Sielmanns Filmen mit heutigen Aufnahmen verglichen werden. Auch die Fortsetzung des Films „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore, dem einstigen US-Vizepräsident, ist im Programm enthalten. Hinzu kommen zwei Kurzfilmprogramme in der Galerie 66, am Freitag, 15. September

Die Karten kosten fünf Euro, Familienkarten werden vergünstigt abgegeben. Der Festivalpass kostet 35 Euro und beinhaltet zwölf Vorstellungen.

Bei der Eröffnungsfeier wird Umweltminister Robert Habeck (Grüne) in der Stadthalle mit dabei sein. Zur Preisverleihung am Sonnabend hat sich der neue Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) angekündigt. Die Moderation beider Veranstaltungen übernimmt der neue Festivalleiter und ZDF-Moderator (Terra X), Dirk Steffens.

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