Green Screen nach Rekordjahr in Aufbruchstimmung

Der neue zweite Mann und der neue Berater: Martin Krohn (l.) und Michael Packschies.
Der neue zweite Mann und der neue Berater: Martin Krohn (l.) und Michael Packschies.

Zuschauerboom, eine schwarze Null, ein neuer Geschäftsführer und ein neuer zweiter Vorsitzender

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30. November 2013, 06:14 Uhr

Der große Erfolg und das bisher beste wirtschaftliche Ergebnis des Internationalen Naturfilmfestivals Green Screen macht auch den Förderverein stolz und lässt ihn optimistisch in die Zukunft blicken. Und er hat seine Konsequenzen aus der positiven Entwicklung gezogen, um das Festival zukunftssicher zu machen: Mit Markus Behrens kümmert sich ab dem 1. Dezember ein Geschäftsführer hauptamtlich um Organisation, Vorbereitung und Durchführung des Festivals. Durch diese Berufung wird der ehrenamtlich tätige Vorstand spürbar entlastet und das Festival professionalisiert.

Eine weitere Personalie stand im Blickpunkt der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Technik- und Ökologiezentrum: Der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Michael Packschies, hat seinen Posten geräumt, weil er Überschneidungen mit seiner beruflichen Tätigkeit als Mitarbeiter der Stadtverwaltung vermeiden möchte. Im Bauamt kümmert sich Packschies um Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege und begleitet daher auch das Festivalgeschehen beruflich. Da sich der Eckernförder aber nach wie vor sehr mit dem Naturfilmfestival identifiziert und es 2004 sogar zusammen mit seinem früheren Schulfreund und heutigen Festivalleiter Gerald Grote aus der Taufe gehoben hat, wird Packschies dem Vorstand weiterhin als Berater zur Seite stehen und auch an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Die Mitglieder dankten es ihm mit viel Applaus. Zu seinem Nachfolger als stellvertretender Vorsitzender wählten die Mitglieder einstimmig Martin Krohn. Der Geschäftsmann und Förderer von Green Screen sieht es sowohl als ein „sehr anspruchsvolles Ehrenamt“ wie auch „eines der schönsten Ehrenämter in Eckernförde“ an. Green Screen sei extrem positiv besetzt, werde von einem enormen Einsatz von über hundert Ehrenamtlern getragen und genieße höchste Anerkennung im gesamten Land. Um das Festival weiterzuentwickeln, „müssen wir am Ball bleiben“, sagte Krohn nach seiner Wahl. Begrüßen würde er es, wenn sich auch das Land an dem mittlerweile auch für Schleswig-Holstein wichtigen Ereignis finanziell beteiligen und der Betreiber des geplanten Kinos am Bahnhof eng und verlässlich mit Green Screen zusammenarbeiten würde. Der Förderverein setzt große Hoffnungen in den Kinoneubau, um die herausragenden Filme auch in möglichst brillanter Qualität auf die Leinwand zu bekommen.

Zu den Personalien gehörte auch die einstimmige Wiederwahl der Beiratsmitglieder: Heidi Broecker, Dagmar Kreis, Heidi Packschies, Angelika Rau, Irene Ulrich und Dagmar Weinberger. Über 14 000 Zuschauer, mehr Schüler als je zuvor und das beste wirtschaftliche Ergebnisse in der Festivalgeschichte – bei Green Screen zeigen alle Kurven nach oben. Der Etat von knapp 240 000 Euro ist die bisher höchste aufgebrachte Summe, wird aber durch die Einnahmen – Eintrittskarten, Sponsoren, Spenden und Drittmittel in Höhe von 110 000 Euro – gedeckt.

Positiv wurde das neue Engagement der Stiftung Natur im Norden herausgestellt, die nicht nur einen mit 5000 Euro dotierten Preis (Beste unabhängige Produktion) stiftet, sondern auch das Engagement von Moderator Christian Schröder sichert. Dank ging zudem an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, der Green Screen mit seiner sh:z-Filmtour landesweit und seit diesem Jahr sogar in Dänemark bekannt gemacht hat.

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