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Naturfilmfestival : Green Screen auf dem Weg zum „Schleswig-Holstein Natur- und Umweltfestival“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das 7. Internationale Naturfilmfestival Green Screen hat begonnen. Bei der Eröffnungsgala gestern Abend in einer vollen Stadthalle waren auch Kulturministerin Anke Spoorendonk und Inge Sielmann dabei. Anke Spoorendonk würdigte das Festival als besonders wertvoll.

Der grüne Teppich ist ausgerollt, Green Screen beherrscht die Stadt. Noch bis Montag werden 173 Filmproduktionen aus 35 Ländern in sechs Spielstätten beim 7. Internationalen Naturfilmfestival in Eckernförde zu sehen sein. Filmemacher aus 23 Nationen sind angereist, über 13 000 Besucher werden beim größten jährlichen Naturfilmfestival Europas erwartet, die darauf brennen, die neuen Produktionen zu sehen und mit den Naturfilmern zu diskutieren.

Gestern Abend hat Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW, 2.v.r.) das Festival in der Stadthalle eröffnet. Green Screen sei „weit mehr als allein ein tolles Filmfest“. Spezielle Programme für Schule, das Jugendfilmcamp in Eekholt, Fachseminare und die mittlerweile bis nach Dänemark reichende Filmtour in Kooperation mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) machten Green Screen „zu einem besonders wertvollen Mosaikteil in unserem Kulturleben“. Das Festival sei „ein mustergültiges Beispiel für eine Generationen übergreifende kulturelle Bildungsveranstaltung“, das zur Erweiterung und Vertiefung des humanistischen Bewusstseins vieler Menschen“ führe. „Green Screen ist damit auf dem Wege, ein Schleswig-Holstein Natur- und Umweltfilmfestival zu werden“, lobte die Ministerin die Macher um Festivalleiter Gerald Grote (l.) und Fördervereinsvorsitzenden Jochen Hillers (r.).

Was wäre das Oktoberfest ohne die Theresienwiese, was der THW ohne die Ostseehalle oder die Karl-May-Spiele ohne den Kalkberg? „Man mag es sich gar nicht vorstellen“, sagte Bürgermeister Jörg Sibbel (2.v.l.). Green Screen finde hingegen schon das zweite Mal ohne Kino statt, und dennoch strömten die Zuschauer in Scharen nach Eckernförde. Dieser Erfolg spreche für das Image des Festivals. Gleichwohl: „Für Eckernförde ist ein Kino immens wichtig“, so Sibbel, „das Thema kann und muss jetzt zügig entschieden werden“. Es gebe einen politischen Konsens für einen Kino-Neubau am Bahnhof, mit den künftigen Betreibern werde man auch „die Modalitäten für eine Mitnutzung durch Green Screen vereinbaren“. Es bestehe „die realistische Chance, dass die 10. Auflage des Naturfilmfestivals mit nagelneuen Spielstätten aufwarten kann und das Festival allein dadurch noch attraktiver und professioneller wird“.


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erstellt am 05.Sep.2013 | 20:27 Uhr

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