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Gute Nachricht aus Kiel : Green Screen: 40 000 Euro pro Jahr vom Land

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Internationale Naturfilmfestival Green Screen soll jedes Jahr 40000 Euro aus dem Landes-Etat erhalten. Darauf haben sich die Koalitionspartner geeinigt. Die Festivalmacher sind aus dem Häuschen.

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erstellt am 25.Nov.2015 | 20:06 Uhr

Eckernförde | Green Screen hat die Landespolitik überzeugt: Die Regierungsfraktionen SPD, Grüne und SSW haben sich für eine jährliche Förderung des Internationalen Naturfilmfestivals in Höhe von 40  000 Euro durch das Land ausgesprochen. Einen entsprechenden Antrag zu den Haushaltsberatungen innerhalb der Koalition hatte die SPD gestellt.

In der kommenden Woche wird ein Antrag zum Haushalt im Finanzausschuss gestellt, das endgültige Votum des Landtags erfolgt schließlich am 17. Dezember, wenn der Landeshaushalt noch einmal im Plenum beraten wird. Die für Eckernförde zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli ließ aber auf Nachfrage der EZ keinen Zweifel daran, dass die Förderung durchkommt: „Wir haben ja die Mehrheit, da dürfte nichts schiefgehen.“

Midyatli hatte nach einem Besuch einer Green-Screen-Delegation im Landeshaus zugesagt, sich für die Belange des Festivals einzusetzen und im Anschluss bei Kollegen dafür geworben. „Die Kritik an der Landespolitik beim diesjährigen Festival war natürlich etwas kontraproduktiv, weil sie genau während des Prozesses der Haushaltsberatungen erfolgte.“ Schließlich aber habe die Überzeugung trotz der Kritik gesiegt. Hilfreich sei es gewesen, dass die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sandra Redmann, in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied der Stiftung Naturschutz schon einige Male das Festival besucht hat. Die Stiftung unterstützt das Festival auch finanziell.

Das Geld für die Förderung stammt aus dem Umwelt-Haushalt und wird zur Gegenfinanzierung bei der Nachhaltigkeitsförderung gekürzt, wobei das Festival laut Midyatli zur Nachhaltigkeit beiträgt und das Geld somit nur umgeschichtet wird. Die Förderung soll ab 2016 gelten.

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