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Naturfilmfestival in Eckernförde : Green Screen: 15 Preise und ein Top-Moderator

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim Naturfilmfestival vom 5. bis 9. September in Eckernförde werden 120 Filme gezeigt. „Mister Schleswig-Holstein-Magazin“ Christian Schröder wird die Preisverleihung am 7. September im Altenhofer Kuhhaus moderieren. Es werden 15 Preise vergeben.

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erstellt am 30.Aug.2013 | 05:29 Uhr

Es ist nicht mehr zu übersehen: Das 7. Internationale Naturfilmfestival Green Screen steht unmittelbar vor seiner siebten Auflage. Vom 5. bis 9. September steht das Ostseebad ganz im Zeichen außergewöhnlicher Produktionen aus der ganzen Welt. Knapp 300 Filme sind bei der Festivalleitung eingegangen, eine Jury hat die 120 besten ausgesucht, die nächste Woche in den sechs Eckernförder Spielstätten gezeigt werden, eine weitere Jury hatte die schwierige Aufgabe, die Siegerfilme in 14 Preiskategorien zu benennen. Und es gibt noch einen 15., ganz besonderen Preis: den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z). In 15 Städten des Landes und sogar in zwei dänischen Städten durfte das Publikum in den stets ausverkauften Vorstellungen unter den drei gezeigten Filmen ihren Favoriten wählen.

Das Geheimnis dieser landesweiten Abstimmung der über 3000 Zuschauer wird ebenfalls erst am Sonnabend, 7. September, dem Tag der Preisverleihung im Kuhhaus auf Gut Altenhof, gelüftet. Diese Veranstaltung stellt besondere Herausforderungen an die Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helfer: Das Kuhhaus muss für diesen Abend zu einem Festsaal des Naturfilms mit allen logistischen und technischen Auf- und Einbauten hergerichtet werden. Eine Herausforderung, die das Team um Festivalleiter Gerald Grote und um den Vorsitzenden des Fördervereins, Jochen Hillers, bereits vor zwei Jahren mit Bravour gemeistert hat.

Der 7. September 2013 soll diesen Erfolg noch einmal toppen. Dazu hat Green Screen mit "Mister Schleswig-Holstein-Magazin" Christian Schröder einen ebenso professionellen, bekannten wie charmanten Moderator gewinnen können. Nicht zuletzt aufgrund dieser Personalie erhoffen sich die Festivalmacher einen nochmaligen Schub bei den Besucherzahlen und ein mit rund 700 Besuchern ausverkauftes Kuhhaus. Um möglichst vielen Menschen den Besuch der Preisverleihung zu ermöglichen, wird ab 19 Uhr ein Busshuttle vom Stadthotel nach Altenhof eingerichtet (retour 22.30 Uhr). "Das wird eine ganz besondere Preisverleihung, mit Christian Schröder haben wir eine super Lösung gefunden", ist Festivalleiter Grote überzeugt. Der so Gelobte möchte allerdings „erstmals Leistung abliefern", wie er gestern sagte. Dazu gehört eine akribische Vorbereitung. Als Journalist habe er das Festival zwar immer verfolgt, persönlich wird es für ihn aber eine Green-Screen-Premiere. "Geflirtet" habe er mit Green Screen aber schon immer: "Schleswig-Holstein, Natur und Medien – das passt zusammen."

Auf Gut Altenhof werden am 7. September die Sieger in folgenden Kategorien geehrt: Heinz-Sielmann-Filmpreis, Beste unabhängige Produktion (je 5000 Euro), Bester Film (2500 Euro), Beste Kamera, Green Report, Bester ökologischer Film, Frohnatur, Bester Meeresfilm, Beste Geschichte, sh:z-Publikumspreis (je 1000 Euro), Preis der Jugendjury (600 Euro), Beste Musik, Bester Kurzfilm für Kids, Bester Kurzfilm und Beste Postproduktion (je 500 Euro).

Eine starke Resonanz verzeichnete mit 120 Einsendern vor allem die neue Kategorie "Frohnatur" (Stifter Dr. Ralf Lüttmann), in der vor allem humorvolle Kurzfilmneuheiten gezeigt werden. Darunter mit dem nur 15 Sekunden dauernden Streifen "Capacities" der kürzeste Festivalfilm. Neu dabei auch die Stiftung Natur im Norden, die gleich groß mit 5000 Euro für die beste senderunabhängige Produktion einsteigt. "Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zur Stiftung Naturschutz, sondern als Ergänzung", sagt Vorstand Uwe Dierking, der das Geld von 25 Bürgern in Fonds anlegt und in deren Sinne ausschüttet. Mit im Boot ist auch die Stiftung Naturschutz (Bester ökologischer Film), die 30.000 Hektar Land besitzt, "um Naturschönheiten zu erhalten", wie Vorstand Dr. Walter Hemmerling hervorhob. Das Festival genieße eine hohe Wertschätzung. "Wir brauchen mehr Engagement für den Naturschutz."

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