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Eckernförder Zeitung

14. Dezember 2017 | 09:24 Uhr

Gold, Silber und Bronze

vom

Mit einem kompletten Medaillensatz kehren Anke Wilke und Jörg Oppor von der Weltmeisterschaft zurück

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Groß Wittensee/Szeged | Zum zweiten Mal nahmen die Sportler Anke Wilke (54) und Jörg Oppor (56) aus Groß Wittensee an einer Drachenboot-Weltmeisterschaft teil im ungarischen Szeged statt (wir berichteten). Beide kehrten jetzt mit drei Medaillen nach Hause zurück. Mit dabei im Team der Deutschen auch Dörte Wohlers aus Heinkenborstel und erstmal Claudia Oeser aus Westerrönfeld sowie Johanna Claussen aus Hörsten. Alle fünf gehören den Nordlichtern, so der Name des Drachenboot-Teams von der Freien Turnerschaft Eintracht Rendsburg, an.

"Es war ein grandioses Erlebnis, ein Drachenboot-Fest der Superlative", sagte Jörg Oppor jetzt nach der Rückkehr: 29 Nationen nahmen teil, über 3500 Drachenbootpaddler, dabei das Deutsche Nationalteam des Deutschen Drachenbootverbandes mit seinen U18, Premium, Senior A (Ü40) und Senior B (Ü50) Teams.

"Die Versammlung der WM-Teilnehmer mitten in der Stadt sowie der Marsch aller Nationen durch die abgesperrten Straßen hin zu den Sitztribühnen an der Theiss waren beeindruckend" , sagte auch Anke Wilke. Vor allem die Eröffnungsfeier begeisterte die Sportler.

Das Team der Nordlichter gewannen zusammen zehn Medaillen. Anke Wilke gewann nach Vorlauf, Halbfinale und Finale - teilweise bei Temperaturen um die 40 Grad - Gold im Smallboat auf der 500 Meter langen Strecke und Silber auf der 200-Meter-Strecke. Ihr Ehemann Jörg Oppor sicherte sich Bronze im Mixed-Boat auf 2000 Metern. Insgesamt konnte das Deutsche Nationalteam fünf mal Gold, drei mal Silber und sechs mal Bronze holen und war damit neben Ungarn die erfolgreichste Mannschaft in Europa. Die stärkste Nationen am Start war Kanada mit 30 Goldmedaillen. "Das ist schon eine Supermacht", sagt Oppor, "aber wir haben ihnen bei dem einen oder anderen Rennen das Leben schwer gemacht".

"Die Veranstaltung war perfekt organisiert", lobte Oppor die Ungarn. Die 300 Rennen, die per Livestream im Internet mitverfolgt werden konnten, wurden pünktlich gestartet, begleitet mit modernster Technik wie einer neuen erstmals eingesetzten automatischen Startanlage, einer beweglichen mitfahrenden Kamera und mehreren Großbildleinwänden. Auch die vielen freiwilligen Helfer, Schiedsrichter und Offiziellen sorgten für einen störungsfreien Ablauf.

Für das Team der Nordlichter geht es mit dem Training sofort weiter, denn am 10. und 11. August findet in Hamburg die Club-Europameisterschaft statt.

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