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Eckernförder Zeitung

21. November 2017 | 07:36 Uhr

Gohtia-Cup: Gemeinde lehnt Zuschuss ab

vom

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Altenholz | 211 Spieler, Trainer und Betreuer des TSV Altenholz sind in 13 Jahren zum Gothia-Cup nach Schweden gefahren - und auch in diesem Jahr soll es im Juli wieder in den Norden gehen, erstmals auch mit einer Mädchenmannschaft. Um die Kosten von 400 Euro pro jugendlichem Teilnehmer senken zu können, wurden bereits Geldspenden in Höhe von 750 Euro eingeworben und auch die Gemeinde um Unterstützung gebeten. Das haben die Mitglieder des Sportausschusses in ihrer jüngsten Sitzung jedoch abgelehnt.

Winfried Oppenhoff (FDP) war als einziges Ausschussmitglied dafür, einen Zuschuss zu gewähren und so auch Jugendlichen, deren Familien den Betrag nicht aufbringen können, das einmalige Erlebnis zu ermöglichen. "Das kann sich die Gemeinde leisten", war Oppenhoff überzeugt. Die CDU sah das anders. Sie schätze den Einsatz von Detlef Krätschmann-Trinkaus und Lars Rosenstein, den Betreuern, sehr, sagte Dr. Heide König (CDU). Doch habe die Gemeinde gesetzliche und freiwillige Verpflichtungen, und "so lange wir bei den gesetzlichen Verpflichtungen sparen, können wir keine freiwilligen Leistungen haben", so König weiter. Zudem vermisste sie kreative Lösungen der Jugendlichen, die beispielsweise über kleine Hilfsdienste im Garten oder ähnliches Spenden einwerben könnten. "Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass der Spendenfreudigkeit einzelner keine Grenzen gesetzt sind", fügte die Ausschussvorsitzende Barbara Suhr (AWG) hinzu. Doch hier gehe es um das Geld der Kommune.

Die SPD sei dagegen, einen Zuschuss zum Gothia-Cup zu zahlen, merkte Sina-Marie Weiß an und erinnerte daran, dass ihre Fraktion dem TSV für die Jugendarbeit allgemein einen Zuschuss gewähren möchte.

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