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Globetrotter zieht Bilanz : Globetrotter: Noch Luft nach oben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein Jahr Globetrotter-Lodge: Geschäftsführer Günther Hoffmann zieht positive Bilanz / Jugendgästehaus steht kurz vor der Eröffnung

von
erstellt am 31.Okt.2014 | 06:57 Uhr

Die Enttäuschung im vergangenen Jahr war groß. Planer, Firmenleitung und viele Bürger aus der Region bedauerten, dass sich die Fertigstellung des 11-Millionen-Projekts Globetrotter-Lodge auf dem Aschberg immer weiter hinauszögerte. Statt im Frühjahr zu eröffnen und damit noch die Saison mitzunehmen, gab es erst Ende Oktober den Startschuss für das Unternehmen. „Jetzt kann man froh sein, dass wir nicht in der Hochsaison loslegten“, sagt Geschäftsführer Günther Hoffmann rückblickend. Denn das Interesse der Menschen an dem „Leuchtturmprojekt“ auf dem Aschberg war gerade in der Anfangszeit riesig. „Mit dem Ansturm haben wir nicht gerechnet“, so Hoffmann, im Sommer wäre man der Situation schon gar nicht Herr geworden, vermutet er. An den Wochenenden herrschte Hochbetrieb bei der Lodge, insbesondere im Café hätte man die Wünsche der Gäste nicht alle erfüllen können. Lange Wartezeiten und ein vorzeitig geleertes Kuchenbüffet waren die Folge. Doch gerade im Servicebereich sei gerade aufgrund dieser Erfahrungen deutlich nachgebessert worden, versichert Hoffmann, der nach dem Ausscheiden von Kay Langbehn seit April alleine die Geschäftsführung inne hat.

Das Veranstaltungsprogramm, das in den vergangenen zwölf Monaten, geboten wurde, kann sich sehen lassen, aber Günther Hoffmann sagt auch: „Da wird noch mehr kommen.“ So richtige Flops hätte es nach seiner Einschätzung nicht gegeben. Einzig und allein der Tanz in den Mai blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Vor allem zuletzt die Regionalmesse sei ein großer Erfolg gewesen. Aber auch das Bluesfestival mit etwa 70 Besuchern, mit der Silvestergala, dem Speedklettern und dem Weihnachtsmarkt sei man zufrieden gewesen, selbst mit der völlig verregneten Freiluftoper „Nabucco“ (Hoffmann: „800 Karten wurden verkauft, 700 Besucher kamen und 500 blieben bis zum Schluss“).

Unser Ziel im nächstes Jahr ist es“, kündigt Hoffmann an, jeden Monat eine Veranstaltung anzubieten – in Sundsacker oder auf dem Aschberg.“ Noch in diesem Jahr wird es einen Weihnachtsmarkt geben, der aber vermutlich von vier auf zwei Tage reduziert wird. Das Wintertreffen – eine Ausrüstungsmesse mit Vorträgen und Workshops – findet von 5. bis 7. Dezember statt. „Es muss deutlich mehr passieren“, weiß Hoffmann, dass vieles an dem neuen Globetrotter-Standort noch ausbaufähig ist. So sollen mehr Kurse und Touren angeboten werden, die Vernetzung mit dem Ausrüster Globetrotter intensiviert werden. Auch der Standort Bistensee, wo Globetrotter ein Bootshaus errichtet hat, solle enger ins Konzept eingebunden werden.

Auch mit den Übernachtungszahlen ist der Geschäftsführer zufrieden. Und dabei seien es nicht nur Kurzurlauber, die es in die Hüttener Berge ziehe. „Einige Gäste mieteten sich ein bis zwei Wochen bei uns ein“, berichtet Hoffmann. Insgesamt zählte das Unternehmen 4636 Übernachtungsgäste seit der Eröffnung, zudem fanden knapp 300 Gruppenveranstaltungen, das heißt Seminare, Trauungen oder größere Feiern statt.

Ein Wellnessbereich für das Hotel steht noch aus, der nach Vorstellungen von Günther Hoffmann, bald kommen soll. Ebenso könne er sich auf einer hinter dem Parkplatz liegenden Koppel einen Hochseilparcours vorstellen.

In den nächsten Tagen wird das Jugendgästehaus eröffnen. Die ehemalige Jugendherberge wird derzeit noch renoviert. Den Gästen stehen dann neun Zimmer mit zwei bis sechs Betten sowie zwei Seminarräume zur Verfügung. Gebucht werden kann das Gästehaus sowohl von Selbstversorgern als auch mit Vollpension.

Pläne giobt es auch für den Standort Sundsacker mit Event Nature. Der dortige Biergarten soll als Pizzeria ausgebaut werden. Eröffnung ist für den 1. Mai geplant. Im Juli und August beteiligt sich Globetrotter an dem Schleiluft-Festival. Auftreten werden unter anderem Liedermacherin Ulla Meinecke und Schauspielerin Nina Petri.


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